„Unsere Kompanie lebt und die Mischung stimmt“

„Unsere Kompanie lebt und die Mischung stimmt“

„Unsere Kompanie lebt und die Mischung stimmt“ 380 254 Mindener Bürgerbataillon e.V.

2. Kompanie: Dirk Sork wird Spieß-Nachfolger von Günter Prange – Goldenes Verdienstabzeichen für Hans-Jürgen Hövert

Das Freischießen vor Augen, die zahlreichen Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres noch im Sinn beinhaltete die Jahreshauptversammlung der 2. Kompanie des Mindener Bürgerbataillons Aus- und Rückblick zugleich. Für Kompaniechef Hauptmann Volker Krusche war es wichtig, dass die „Rathaus-Kompanie“ sich in der Innen- wie auch in der Außenwirkung erneut sehr gut präsentiert habe. „Wir waren dem Bataillon ein verlässlicher Partner in Sachen Engagement, Loyalität und Glaubwürdigkeit und den Bürgern, aber auch unseren Freunden von der Bundeswehr oder in unseren Patenverein stets ein Ansprechpartner mit offenen Ohren“, erklärte er in seinem Jahresbericht und ging anschließend auf die Vielzahl an Veranstaltungen ein, die man besuchte oder aber selbst ausrichtete. „Keiner aus dem Kameradenkreis musste zu kurz kommen, es wurde für jeden Geschmack etwas bereitgehalten. Der gute Zuspruch ist und bleibt der beste Beweis dafür, dass unsere Kompanie lebt und die Mischung des Gesamtangebots auch weiterhin zu stimmen scheint.“

Alsdann wagte der Kompaniechef einen Ausblick – natürlich in erster Linie auf das bevorstehenden Freischießen (14. bis 17. August), bei dem man „De Twoote“ nun doch im angestammten Quartier im Rathaus-Innenhof finden wird. Und dort natürlich auch wieder mit Musik und Tanz. „Ein Freischießen, in das wir alle große Hoffnungen setzen. Sowohl was den richtigen Schuss betrifft, als auch was unseren Einsatz für die Mindener Bevölkerung angeht. Wir wollen wieder ein erstklassiger Gastgeber sein. Einer, bei dem sich die Menschen wohl fühlen. Und ich bin mir sicher, dass wir diese Erwartungen auch erfüllen werden.“

Mit inzwischen 61 Kameraden wird die 2. Kompanie das älteste und traditionsreichste bürgerschaftliche Fest der Stadt Minden angehen. „Wir sind gut aufgestellt, sowohl was die Zahl der Angehörigen unserer Kompanie angeht, als auch was die Struktur und Qualität unserer Einheit betrifft.“ Der Zulauf zur „Zweiten“ in den zurückliegenden Jahren zeige deutlich, dass man den richtigen Weg beschreiten würde. Krusche: „Dennoch müssen wir uns weiter für die Zukunft rüsten.“

Zum Abschluss seiner Ausführungen sprach er drei Kameraden seinen persönlichen Dank für ihr Engagement aus: dem Ehrenvizefeldwebel Gerd Schulz sowie den Vizefeldwebeln Peter Schee und Wolfgang Lüdecke überreichte er ein Bild, das die Übergabe der 50-Taler-Prämie zeigt. Außerdem sprach er ihnen eine Förmliche Anerkennung der Kompanie aus. Eine ganz besondere Freude war es für Kompaniechef Krusche und Spieß Feldwebel Günter Prange, dem Ehrenvizefeldwebel Hans-Jürgen Hövert für seinen Einsatz zum Wohle der Kompanie die höchste Auszeichnung der „Twooten“, das Kompanie-Verdienstabzeichen in Gold, zu überreichen. Für 30-jährige Zugehörigkeit zur Einheit wurden die Ehrenvizefeldwebel Hans-Peter Lüngen und Hans-Dieter Spanky sowie der Vizefeldwebel Helmut Meyer mit dem Kompanie-Abzeichen in Gold ausgezeichnet.

Über Beförderungen durften sich an diesem Abend im „Kaisersaal“ vier Kameraden freuen: Eckhard Henneking wurde zum Ehrenvizefeldwebel, Frank Lilienthal und Jörg Wolter zum Vizefeldwebel und Ralf von Ahnen zum Sergeanten befördert.

Bei den vorangegangenen Wahlen stand eine für die 2. Kompanie einschneidende Entscheidung an. Feldwebel Prange hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass er am Freischießen-Wachtag (15. August) den Spießposten an seinen Nachfolger abgeben möchte. Zu dem wählten die anwesenden Chargierten dann den Unteroffizier Dirk Sork. Der dankte für den Vertrauensvorschuss und versprach, sich unermüdlich für die Kompanie einzusetzen.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Verabschiedung der aktualisierten Kompanie-Statuten, was völlig unproblematisch geschah. Wie überhaupt alles bei dieser äußerst harmonischen Jahreshauptversammlung, auf der die Kameradschaftspflege keinesfalls zu kurz kam.