6. Kompanie

Die Grimpen

Kompanieführung

Hier finden Sie alle ehemaligen Kp-Chefs und Kp-Feldwebel sowie die der Zeit aktive Führung von uns.


Unsere Kp-Chefs und Kp-Feldwebel

Kp-Chefs

1729 – 1733 Capitain Casten Lohmeyer sen.
1733 – 1744 Capitain Johann Düx
1750 Capitain Christoph Brüggemann
1768 Capitain Daniel Vögeler
1775 Capitain Friedrich Schnedler
1789 Capitain Gottlieb Borchard
1794 Capitain Gottlieb Niemann
1802 Capitain Hermann F. Hohlt
1807 Capitain Daniel Vogler sen.
1818 Capitain (Vorname unbekannt) Kiel
1836 Capitain Julius Hempel
1848 Hauptmann G. Rolff
1850 – 1856 Hauptmann Carl Stoy
1856 – 1861 Hauptmann Eduard Nolting
1861 – 1865 Hauptmann August Sipp
1865 – 1867 Hauptmann Friedrich Wilhelm Schultze
1867 – 1871 Hauptmann Ferdinand Bohlmann
1871 – 1875 Hauptmann Heinrich Nabe
1875 – 1878 Hauptmann August Grote
1878 – 1886 Hauptmann Fritz Franke
1886 – 1897 Hauptmann Carl Philipp Leonard Krause, später Stadtmajor
1897 – 1903 Hauptmann Carl Heinrich Muermann
1903 – 1910 Hauptmann Carl Theodor Wagner
1910 – 1913 Hauptmann August Menz
1913 – 1928 Hauptmann Adolf Sipp
1928 – 1933 Hauptmann Karl Kirchhoff
1933 – 1950 Hauptmann Hans Bevenitz
1950 – 1956 Hauptmann Friedrich Schlüter
1956 – 1957 Hauptmann Hermann Reinking
1957 – 1961 Hauptmann Friedrich Schlüter
1961 – 1971 Hauptmann Fritz Hollo, später Stadtmajor
1971 – 1979 Hauptmann Heinz-Adolf Schmitz
1979 – 1983 Hauptmann Paul Stricker
1983 – 1984 Hauptmann Dieter Wolfgang
1985 – 1986 Oberleutnant Horst Kruse
1986 – 1995 Hauptmann Hans-Dieter Lehzen
1995 – 2000 Hauptmann Klaus Friedrich
2000 – 2003 Hauptmann Joachim Huckauf
2003 – 2007 Hauptmann Uwe Fichtl
2007 – 2016 Hauptmann Horst-Günter Dorau
2016 – 2016 Oberleutnant Dennis Lade
2017 – heute Oberleutnant Thomas Horn

Kp-Feldwebel „Spieß“

1729 (Vorname unbekannt) Arents
1766 Gerlach Busse
1777 Conrad Borchard jun.
1779 Friedrich Wilhelm Mündermann
1789 Georg Gottlieb Stoy
1802 Daniel Ludwig Vogeler
1862 – 1870 Christian Deerberg
1870 – 1902 Hermann Holte
1902 – 1925 Adolf Kollmeier
1925 – 1929 Georg Warnstorf
1929 – 1930 Ernst Schander
1930 – 1934 Ferdinand Forch
1934 – 1958 Wilhelm Hering
1958 – 1971 Hermann Steindreischer
1971 – 1981 Robert Heyland
1981 – 1986 Rainer Wilkening
1986 – 1999 Rainer Engelhardt
1999 – 2005 Paul-Hermann Kiel
2005 – 2012 Rainer Horn
2012 – heute Frank-Rudolf Roloff

Könige der 6. Kompanie

Hier finden Sie alle Freischiessen-Könige der 6. Kompanie aus dem Mindener Bürgerbataillon

Könige der 6. Kompanie

1685 Bürger Kasten Lohmeier
1730 Bürger Jobst Henrich Vögeler
1738 Bürger Georg Wahl
1747 Bürger Johann Albert Rippe
1773 Bürger Gottfried Brüggemann
1786 Bürger Rudolph Wiehe
1793 Anton F. Blancke
1836 2. König Bürger (Vorname unbekannt) Schwarz
1838 2. König Name unbekannt
1848 2. König Name unbekannt
1852 1. König Bürger Friedrich Hanke
2. König Bürger Friedrich Gieseking
1857 2. König Bürger Wilhelm Schwarz
1860 1. König Bürger Wilhelm Schwarz
1865 1. König Bürger Christian Johann Genrich
1867 1. König Bürger Wilhelm Bosse
1871 1. König Bürger Carl Hohlt
1875 1. König Bürger Friedrich Heuer
1894 1. König Unteroffizier Wilhelm Knickenberg
1896 1. König Hauptmann Carl Philipp Leonard Krause
1902 2. König Bürger Heinrich Berger
1910 2. König Bürger Friedrich Riensch
1950 1. König Bürger Ernst Aschmann
2. König Bürger Josef Dargel
1954 1. König Bürger Karl Dresing
1956 1. König Bürger Karl Stroinski
2. König Hauptmann Hans Bevenitz
1964 1. König Bürger Rainer Engelhardt
1966 Jugendkönig Bürger Hans-Helmut Nestler
1970 1. König Gefreiter Heinz Erksmeyer
1972 2. König Obergefreiter Erich Eimer
1978 1. König Obergefreiter Klaus Holthaus
1986 Jugendkönig Bürger Torsten Engelhardt
1994 2. König Bürger Jens Rüter
2008 1. König EVFw Jürgen Gronert

Grimpenorden

Hier finden Sie die Geschichte des „Grimpenorden“ der 6. Kompanie aus dem Mindener Bürgerbataillon.

Grimpenorden

die verschiedenen Ausführungen
von Klaus Marowsky

Der Grimpenorden der VI. Bürgerkompanie des Mindener Bürgerbataillons

Von der ältesten Fertigung des Grimpenordens ist nur ein einziges Exemplar erhalten und liegt im Mindener Museum. Es ist aus Messingbronze mit paralleler Rundöse in einem Stück gegossen, wahrscheinlich die Arbeit eines Mindener Gelbgiessers. Die Form ist angelehnt an die vollendete Form des Eisernen Kreuzes nach dem Entwurf von Carl-Friedrich Schinkel.

Entsprechend der Einfachheit der Herstellung dieses Ordens muss man sich das Band, von dem leider keines mehr erhalten ist, als blaue Schleife vorstellen, an der der Orden so angebracht ist, dass die Öse in der Schleife verschwindet.

Die Begrenzung des Kreuzrahmens ist ein erhabener Reliefrand, der oben flach ist. Im Mittelpunkt des Kreuzes plastisch ein Fisch von links: die Grimpe. Im oberen Kreuzarm vertieft eine römische VI, im unteren Kreuzarm, ebenfalls vertieft, der Buchstabe C, beides steht für VI. Compagnie.

Das Format dieses Stückes: 31,7 x 35,7 mm (mit Öse). Das Gewicht ist 10,235 g.

Die zweite Fassung des Grimpenordens, verliehen etwa ab 1910, unterscheidet sich völlig von der anfänglichen Form. Die Grundform ist die gleiche,

Die Umrandung jedoch nicht mehr erhaben, sondern in einer Höhe mit dem jetzt weiß emaillierten Mittelfeld des Ordens. Auch die römische VI und das C in den Kreuzarmen sind auf die Höhe der Emaillefläche angehoben. Plastische aufgesetzt jedoch ist die Grimpe.

Das Kreuz hat ein Format von 33 mm, der obere Kreuzarm hat eine angelötete parallele Rundöse und dadurch eine Gesamthöhe von 39,5 mm. Das Gewicht ist 10.950 g.

Das Metall des Ordens ist Silber. Er wird verliehen mit einem blauen Bogenband und der anhängenden Dekoration. Zur Versteifung dient ein rautenförmiges Stahlblech, das seinerseits durch roten Filz abgedeckt ist.

Die seit dem 2. Weltkrieg verliehene Form ähnelt im Großen und Ganzen der Nr. 2

Unterschied:
Das in der neueren Ordensfertigung verwendete Metall ist kein Silber mehr und läuft auch nicht mehr an, wahrscheinlich also ein Weißmetall. Die Öse ist nicht nachträglich angelötet, sondern parallel sofort mit angebracht. Durch die Öse ist ein Ring gezogen, der zur Befestigung der Dekoration dient. Das blaue Bogenband mit anhängender Dekoration wird hier durch eine Messingplatte versteift, die wiederum durch einen roten Filz abgedeckt ist. Das Gewicht ist 11,290g.

  • 1950 Stadt Minden Bürgermeister Albrecht Hattenhauer
      Stadt Minden Stadtdirektor Josef  Hesse
      Stadt Minden Stadtrat Hermann Dröse
      Mindener Lichtsp. Direktor Karl Riechmann
      6. Kompanie Vizefeldwebel Theodor Heinze
      6. Kompanie Vizefeldwebel Karl Siebert
      6. Kompanie Sergeant Hermann Harig
    1952 Batallionsadjudant Hauptmann Walter Topf
      Stadt Minden Oberstadtrevisor Redeker
      Tambourkorps Tambourmajor Hans Althans
    1954 Tommlerkorps Tambour Wilhelm Röhring
      6. Kompanie Oberleutnant Hermann Reinking
      6. Kompanie Sergeant Heinrich Voß
    1956 Eskadron Rittmeister Hans Frerichs
      5. Kompanie Hauptmann Julius Scheidemann
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Heinrich Rodenberg
      6. Kompanie Vizefeldwebel Heinrich Biermann
    1958 6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Fritz Schwier
      5. Kompanie Hauptmann Wilhelm Hattenhauer
      1. Kompanie Hauptmann Karl Siekmann
      2. Kompanie Hauptmann Carl-Heinz Kemena
      6. Kompanie Vizefeldwebel Paul Holtkamp
      6. Kompanie Obergefreiter Karl Schlüter
    1960 Heisterholz Direktor Dr. Dipl.Ing. Ernst Rauch
      1. Kompanie Feldwebel Hermann Tüscher
      3. Kompanie Feldwebel Paul Schaub
      5. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Julius Voß
      6. Kompanie Oberleutnant Fritz Hollo
      6. Kompanie Obergefreiter Adolf  Kollmeier
      6. Kompanie Obergefreiter Philipp Pfeil
    1962 2. Kompanie Hauptmann Karl Marowsky-Bree
      Eskadron Rittmeister Ferdinand Lange
      6. Kompanie Vizefeldwebel Heinrich Alvermann
      6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Ewald Knapp
      6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Artur Kümmel
      6. Kompanie Obergefreiter Otto Ebert
    1964 Stadt Minden Bürgermeister Werner Pohle
      Stadt Minden Stadtdirektor Dr.Werner Krieg
      3. Kompanie Hauptmann Heinz Walter
      2. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Karl Georg
      4. Kompanie Ehren-Feldwebel Wilhelm Stellhorn
      1. Kompanie Ehren-Feldwebel Wilhelm Pöhl
      Patenkompanie Hauptfeldwebel Fritz Kuckuck
      6. Kompanie Feldwebel Hermann Steindreischer
      Ex-König 1937 Obergefreiter Robert Wolfgang
    1966 1. Kompanie Hauptmann Klaus Marowsky
      5. Kompanie Vizefeldwebel Reinhold Kielgas
      4. Kompanie Ehren-Feldwebel Adolf Böhning
      Tambourkorps Sergeant Albert Detering
      6. Kompanie Oberleutnant Wilhelm Battermann
      6. Kompanie Vizefeldwebel Wilhelm Wiedstruck
    1968 2. Kompanie Hauptmann Heinz Stege
      5. Kompanie Hauptmann Hanns-Hermann Lagemann
      Eskadron Oberwachtmeister Kurt Sievert
      6. Kompanie Oberleutnant Heinz-Adolf Schmitz
      6. Kompanie Vizefeldwebel Karl Wittlake
      6. Kompanie Sergeant Fritz Kuckuck
      6. Kompanie Obergefreiter Heinrich Gehrke
      Wilmersdorf Bezirksbürgermeister Gerhard Schmidt
    1970   Obermusikmeister Ferdinand Werhahn
      4. Kompanie Hauptmann Joachim Rasche
      5. Kompanie Feldwebel Walter Dessauer
      1. Kompanie Ehren-Feldwebel Paul Friedrichs
      6. Kompanie Vizefeldwebel Rüdiger Denkwitz
      Bückeburg Stadtmajor Oberst Fritz Radüg
    1972 EMR Direktor Dr. Ing. Friedrich Trockels
      2. Kompanie Feldwebel Dieter Heilmann
      6. Kompanie Oberleutnant Paul Stricker
      6. Kompanie Vizefeldwebel Josef Dargel
    1974 ABF-Brauerei Direktor Rolf Eger
      3. Kompanie Feldwebel Herbert Siekmann
      Tambourkorps Tambourmajor Helmut Türbsch
      6. Kompanie Feldwebel Robert Heyland
      6. Kompanie Ehren-Feldwebel Walter Münnichhausen
      6. Kompanie Obergefreiter Hermann Dreier
    1976 Wilmersdorf Stadtrat Wilhelm Bublitz
      Eskadron Rittmeister Ulrich Siekmann
      6. Kompanie Oberleutnant Dieter Wolfgang
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Dr. Rudolf Grimmer
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Karl-Heinz Wilkening
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Hans-Otto Schulz
      6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Richard Vorwald
    1978 Autohaus Kuloge Kaufmann Karl Kuloge
      ABF-Brauerei Prokurist Karl Stock
      Eskadron Oberwachtmeister Jürgen Kottmeier
      6. Kompanie Hauptmann Wilhelm Ruhe
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Rainer Häussler
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Helmut Nestler
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Martin Oevermann
      Bezirksregierung Regierungspräsident Ernst Graumann
    1980 Stadt Minden Bürgermeister Heinz Röthmeier
      4. Kompanie Hauptmann Fr. W. Reinshagen
      4. Kompanie Hautmann Herbert König
      6. Kompanie Oberleutnant Horst Kruse
      6. Kompanie Vizefeldwebel Max  Meier
      6. Kompanie Vizefeldwebel Wilhelm Schnelle
    1982 Stadt Minden Stadtdirektor Dr. Erwin Niermann
      4. Kompanie Hauptmann Walter Grabenhorst
      6. Kompanie Oberleutnant Dieter Pohlmann
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Fritz Vieweg
      6. Kompanie Vizefeldwebel Helmut Cordt
      6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Arthur Dietrich
      6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Walter Röthemeyer
    1984 2. Kompanie Hauptmann Wolf-Dietrich Reichold
      3. Kompanie Oberleutnant Jörgen Happel
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Walter Strohmeyer
      6. Kompanie Vizefeldwebel Rainer Engelhardt
      6. Kompanie Vizefeldwebel Friedrich Kayser
    1986 AmphPiBtl Oberstleutnant Christian Felka
      6. Kompanie Feldwebel Rainer Wilkening
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Hermann Hofmeister
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Wilhelm Mey
      6. Kompanie Vizefeldwebel Dieter Albrecht
      6. Kompanie Vizefeldwebel Günter Degen
      6. Kompanie Vizefeldwebel Hans Marin
      6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Wilhelm Lorenz
    1988 MIAMI Geschäftsführer Günter Rabe
      5. Kompanie Hauptmann Hans-Heinr. Branahl
      Eskadron Rittmeister Wilhelm Nolte
      6. Kompanie Vizefeldwebel Hans-Helmut Nestler
      6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Max Adam
      6. Kompanie Hauptmann Hans-Dieter Lehzen
    1990 Britische Einh. Verbindungsoffizier William Dobin
      PiBtl 130 Oberstleutnant Ekkehard König
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Wilhelm Vehlewald
      6. Kompanie Vizefeldwebel Hans-Dieter Engelhardt
      6. Kompanie Vizefeldwebel Heinz Erksmeyer
      6. Kompanie Vizefeldwebel Paul-Günter Marin
    1992 Volksbank Bankdirektor Rolf Knappe
      3. Kompanie Hauptmann Albert Kruse
      6. Kompanie Vizefeldwebel Horst Sebening
      6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Dieter Deyda
      Besatzung des Minenjagdbootes “Minden“
    1994 6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Karl-Friedr. Brandt
      6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Erich Eimer
      6. Kompanie Ehren-Obergefreiter Heiner Siewert
      6. Kompanie Vizefeldwebel Gerhard Gumtz
      6. Kompanie Vizefeldwebel Paul-Herm. Kiel
      6. Kompanie Vizefeldwebel Ernst Spieß
    1996 MT Lokalredakteur Gerhard Seele
      6.Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Heinrich Mertens
      6. Kompanie Vizefeldwebel Günter Klaffei
      6. Kompanie Vizefeldwebel Erich Lindemann
      6. Kompanie Vizefeldwebel Günter Luik
    1998 Kreis Minden Landrat Heinrich Borcherding
      Stadt Minden stellv. Bürgermeister Wilhelm Pohlmann
      4. Kompanie Feldwebel Friedhelm Wiese
      6. Kompanie Oberleutnant Wolfgang Meinhardt
      6. Kompanie Vizefeldwebel Ingo Bernhardt
      6. Kompanie Vizefeldwebel Rudolf  Goldstein
    2000 Pionierbrigade 20 Oberst Gunnar Högger
      6. Kompanie Oberstabsgefreiter Baldins Belus
      6. Kompanie Hauptmann Klaus Friedrich
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Klaus Holthaus
      6. Kompanie Vizefeldwebel Joachim Stricker
      6. Kompanie Vizefeldwebel Joachim Taschner
    2002 3. Kompanie Ehren-Feldwebel Erwin Stuhlert
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Lothar Abruszat
      6. Kompanie Hauptmann Dieter Leis
      6. Kompanie Leutnant Horst-Günter Dorau
      6. Kompanie Vizefeldwebel Jürgen Gronert
    2004 Eskadron Oberwachtmeister Rudolf Schwarz
      3. Kompanie Vizefeldwebel Bernd Horstmann
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Bernhard Herbusch
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Hans-Dieter Rüter
      6. Kompanie Ehren-Stabsgefreiter Heinz Alvermann
      6. Kompanie Hauptmann Hans-Joachim Huckauf
    2006 Stadt Minden stellv. Bürgermeisterin Adelheid Traue
      Tambourkorps Tambourmajor Karl-Emil Zander
      6. Kompanie Ehren-Stabsgefreiter Paul Schweer
    2008 1. Kompanie Hauptmann Thorsten Rust
      6. Kompanie Hauptmann Uwe Fichtl
      6. Kompanie Ehren-Stabsgefreiter Horst Klappholz
    2010 3. Kompanie Hauptmann Burkhard Beyer
      6. Kompanie Ehren-Stabsgefreiter Volker Hollender
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Lothar Böhne
      6. Kompanie Ehren-Vizefeldwebel Günter Schäkel
    2012 Eskadron Stadtmajor Klaus Piepenbrink
    2014 Eskadron Rittmeister Gerhard Möller
      2. Kompanie Hauptmann Volker Krusche
      6. Kompanie Vizefeldwebel Lutz Mertens
    2015 2. Kompanie Hauptmann Stefan Drewes
    2017 Stadt Minden stellv. Bürgermeister Harald Steinmetz
      6. Kompanie Ehren-Stabsgefreiter Wolf-Dieter Belus
      6. Kompanie Vizefeldwebel Rüdiger Görlich

Die Fischerstadt

Das ureigenste Revier der VI. Bürgerkompanie im Mindener Bürgerbataillon ist die Fischerstadt.

Die Fischerstadt

Das ureigenste Revier der VI. Bürgerkompanie im Mindener Bürgerbataillon ist die Fischerstadt. Im damaligen Sprachgebrauch wurde das Gebiet auch als “Flinte” bezeichnet.

In der Fischerstadt waren 1682 nach einem Besitzverzeichnis Mindener Bürger aus dem Jahre 1663 ca. 60 Familien ansässig. Diese Zahl ist auch aufgrund des Stadtplanes von Wenzel Hollar um 1656 nachvollziehbar, da dort ca. 50 bewohnbare Häuser auszumachen sind. Wenn man davon ausgeht, dass zu jeder Familie damals durchschnittlich 5 Personen zählten, waren in der Fischerstadt ca. 300 Personen ansässig.

Deutlich sichtbar ist auf dem alten Stadtplan auch die abseitige Lage der Fischerstadt, und es wird klar, dass dieser Stadtteil in der Vergangenheit ein besonderes Eigenleben geführt hat. In der Fischerstadt gab es ein eigenes Rathaus mit einer eigenen Gemeindeversammlung, eigenem Rat und Bürgermeister. Der Stadtteil war berechtigt, ein eigenes Banner und ein eigenes Siegel zu führen. Sogar über ein eigenes kleines Gefängnis verfügte die Fischerstadt. Die Verbindung zur Kernstadt stellte ein Tor her, das sich ungefähr an der Stelle befand, wo heute die Straße am Fischertor zur Schlagde hinunterführt. Ihren Lebensunterhalt verdienten sich die Fischerstädter als Fischer, Schiffer und Schiffmüller. In der Fischerstadt gab es schon damals einen eigenen Fischmarkt.

Trotz des Eigenlebens war das Schicksal der Fischerstadt eng mit der Gesamtstadt Minden verknüpft. Mit ihr hat sie gute und schlechte Zeiten erlebt. Es ist aber bemerkenswert, dass sie als Vorstadt, namentlich solange sie noch nicht in die starken Befestigungsanlagen einbezogen war, besonders unter feindlichen Angriffen und Übergriffen zu leiden hatte. Die Fischerstadt erschien immer als leichte Beute, doch die Angreifer hatten ihre Rechnung ohne die Tapferkeit der Fischerstädter gemacht. Das bekam besonders 1383 der Graf Erich von Hoja zu spüren, der aus Rache für den Verlust der Burg Diepenau und des Ortes Uchte, die damals noch unbefestigte Fischerstadt anzündete. Trotz des Brandes wurde der Angriff von den tapferen Fischerstädtern abgewehrt.

Dieser Überfall war Anlass, die Fischerstadt in die Stadtbefestigung einzubeziehen. Die größte Ruhmestat der Fischerstädter war aber die erfolgreiche Abwehr des Angriffs Herzog Philipp von Braunschweig 1552. Der Herzog hatte die Stadt Minden angegriffen und schon die Vorstädte d.h. die bäuerlichen Siedlungen am Simeons- und Marientor eingenommen, kam aber an die eigentliche Stadt nicht heran. Jetzt glaubte er, in der Fischerstadt den schwachen Punkt in der Stadtverteidigung entdeckt zu haben und griff dort an. Wieder hatte der Angreifer seine Rechnung ohne die Fischerstädter gemacht. Sie schlugen alle Angriffe ab, und es gelang dem Herzog nicht, Minden mit Waffengewalt einzunehmen.

Der besondere Status der Fischerstädter kommt in dem so genannten “Fischer Stadt Gerechtigkeit Buch”, das heute Eigentum des Staatsarchivs Münster ist, am deutlichsten zum Ausdruck. Das Buch wurde im Jahre 1647 angelegt und enthält Privilegien und Gerechtigkeiten von 1564 an, die durch den kaiserlichen Notar Tilmann Dannenberg am 17. und 18. Oktober 1648 in Petershagen beglaubigt worden sind.

Das Buch kann in drei Abschnitte gegliedert werden:

Erstens, die Bestimmungen, die das Verhältnis der Fischerstadt zur Gesamtbürgerschaft regeln. Sie geben Antwort auf die Frage: Welche Stellung nahm die Fischerstadt gegenüber der Gesamtstadt ein?

Zweitens, die große und wichtige Gruppe der Statuten, die sich auf die Fischerei, Schiff-Fahrt und die Schiffmühlen beziehen, und dass die Bewohner eine Art Gilde oder Innung der Fischer bilden.

Drittens, eine Aufzeichnung über die Organe der Fischerstadt.

Aber auch allgemeine Bürgerpflichten hatten die Fischerstädter zu erfüllen. Sie mussten Bollwerk, Befestigungsdienste, Feuer- und Löschdienste leisten, die Stadt verteidigen helfen und nicht zuletzt Steuern zahlen. Als die Stadt für die Leistung der angeführten Dienste und Abgaben in verschiedene Viertel bzw. Quartiere eingeteilt wurde, bildete die Fischerstadt ein eigenes Quartier, und zwar das sechste, aus dem später die VI. Bürgerkompanie hervorging. Sie hatte als Offiziere im 17. Jahrhundert einen Lieutenant und einen Fähndrich. Dazu kamen einige Corporale.

Die Eigenverwaltung der Fischerstadt endete mit der Einführung des “Preußischen Stadtreglements von 1723”, das sowohl für die Stadt Minden als auch die Fischerstadt 1737 Gültigkeit bekam.

Mit der Aufhebung der Quartiere und der Einführung von Bürgerkompanien ist die 6. Kompanie dem Fischertorschen Quartier zugeteilt. Sie wird auch als Grimpenkompanie bezeichnet.

Die Geschichte der VI. Bürgerkompanie und des Mindener Bürgerbataillons beginnt mit dem ersten Freischießen 1682. Ihr muss aber eine geschichtliche Tatsache vorangestellt werden, die bei der Restaurierung der alten Fahne aus dem Jahr 1802 entdeckt wurde. Auf dem Fahnentuch befindet sich ein Hinweis, dass die Grimpen in der Fischerstadt bereits 1608, also lange vor dem ersten Freischießen, ein Bürgerschießen durchführten. Wie der Sieger geehrt wurde und ob er sich König nennen durfte, ist nicht bekannt.

Fahne und Emblem

Die Fahne der „Der Grimpen“ und Emblem der 6. Kompanie aus dem MBB finden Sie hier.

Fahne und Emblem

Die Fahne der 6. Bürgerkompanie

Die älteste Beschreibung einer Fahne der VI. Bürgerkompanie ist einem 1798 abgefassten Bericht des früheren Stadtmajors Friedrich Grotjohann (1790 – 1806) zu entnehmen. Er beschreibt darin eine Begebenheit, die sich bei einem Besuch der Stadt Minden, am 19. Und 20 Oktober 1661, durch den “Großen Kurfürsten”, Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg, ereignete:

“Da nun bei Ankommen des teuersten Landesvaters…….. ist die hiesige Bürgerschaft in der Stadt am Wesertor bis auf dem Kamp, wo der Kurfürst durchfährt und sehr gnädig aufgenommen, und ………., dann sofort sich wieder versammelt und selben Nachmittag in voller Parade und klingendem Spiel und fliegenden Fahnen von Domhofe ab und über dem Kamp vors Kurfürsten Logis, allwo Hochdieselbe in Fenster zu sehen die Bürgerschaft benebst Salutierung der Bürgeroffiziere und Schwenkung der Fahnen, welches von Kurfürsten sehr gnädig aufgenommen. Zu bemerken, daß bei dieser Parade ein besonderer Umstand sich ereignet hat, nämlich in der 6ten oder Fischerstädtischen Kompanie trägt sich unverhofft zu, daß der in dieser Kompanie die Fahne im Marschieren trägt, dieselbe vor dem Kurfürsten schwenket, so kommt er an das Fenster, wo der Kurfürst hinaussieht, mit der Spitze von der Fahne zu nahe, daß das Fenster entzweigeht. Darauf wird dieser vor dem Kurfürst gefordert, dieser Mann ist voller Angst und Bangigkeit, wie ihn denn der Kurfürst vorkommen läßt, so redet er ihn sofort mit den Worten an: “Ihr habt es gut gemacht, Eure Fahne ist auch zerrissen….”

Nicht lange hernach, wie der Kurfürst in seiner Residenzstadt Berlin wieder angelanget, so kommt von daher eine an die Mindensche Fischerstädtische Bürgerkompanie zum geschenkten Denkmal von unseren Kurfürsten eine Fahne, so wie das diese noch in der jetzigen (Zeit) ist, oben her mit goldenen Buchstaben: “Friedrich Wilhelm Churfürst zu Brandenburch” Ist aber jetzt ihres Alters und Strapazen (wegen) sehr zerrissen. (Entnommen einer Mindener Tageszeitung zum Freischießen 1972)

In den “Mindener-Heimat-Blättern” Jahrgang 1952, die in unregelmäßiger Folge als Beilage des “Mindener Tageblatts” erschienen, teilt Margrit Krieg folgendes mit: “Das Mindener Sonntagsblatt des Jahres 1818 bringt eine Beschreibung der Fahnen, die die 6 Bürgerkompanien des Bataillons damals gehabt haben”. Unsere Fahne wird wie folgt beschrieben:

“Die Fahne der 6. Kompanie, der Fischerstädter, ist grün und weiß, darauf ein großes und kleines Schiff, an denen weiße Flaggen, geschmückt mit schwarzen Adlern angebracht sind, oben ein blaues Band, das in goldenen Buchstaben die Worte enthält:

ES BLÜHE DIE HANDLUNG UND SCHIFFAHRT

Die Fahne hatte seidene Quaste mit Gold durchwirkt.

Die Namen sind: H.F. Hohlt, Kapitän
H.W. Nolting, Lieutnant
D.L. Vogeler, Fähndrich

Minden, den 30sten Juny 1802

In “Das wehrhafte Minden” – Zur Geschichte des Mindener Bürgerbataillons, herausgegeben von Archivrat Dr. Martin Krieg im Jahr 1952, wird die erhaltene Fahne der Sechsten wie folgt beschrieben:

Die Fahne der Sechsten, der Fischerstädter Kompanie, ist aus bemalter Seide. Sie stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ihre handgeschmiedete Spitze enthält die drei eingeschnittenen Buchstaben FST (Fischerstadt). Die Vorderseite zeigt ein Bild der alten steinernen Weserbrücke mit dem abschließenden Wesertor, im Vordergrund auf der Weser ein Frachtschiff, im Hintergrund einige Häuser und den Dom.

Die Rückseite zeigt ein ähnliches Bild, nur etwas weiter weserabwärts, also anschließend an das eben geschilderte. Von der Weserbrücke ist nur noch ein Stück zu sehen, mit dem Torhaus des Wesertors, dann die Festungsmauer mit dem Bastaudurchbruch und zwei Durchgängen. Vor dem südlichsten steht ein kleines Zoll- und Wachhaus. Im Vordergrund auf der Weser liegt das gleiche Frachtschiff, mit Heckflagge und Steuerruder, an dem ein Matrose steht. In der Mitte der weißen Heckflagge ist der preußische Adler, darüber die gekreuzten Schlüssel und unter ihnen in drei Kränzen zu zwei Buchstaben: F.S. – C.S. – C. K.

(Nach Durchsicht der Kompanielisten lassen sich die Abkürzungen folgenden Namen zuordnen: Friedrich Sander – Carl Schäfer – Carl Krahmeyer)

Die Fahne ist leider sehr zerschlissen. Außer zwei gold-schwarz-grünen Quasten hat die Fahne ein zweiteiliges Fahnenband:

Das weißte trägt dem Wahlspruch:
DEM LASTER DIE FAUST, DEM UNGLÜCK DIE HAND.
DAS AUGE DEM RECHT UND DER PFLICHT ZUGEWANDT.
Darunter das Westfalenwappen.

Das rote Band:
Der 6. Bürgerkompanie gewidmet von Gustav Bruns
Stadtmajor a.D. 14.9.1902
Darunter das Mindener Wappen.

Ein weiteres Band stifteten die Damen der Kompanie:

Auf der Vorderseite:
Zu Ehre der Fahne und ihrem würdigen Alter
ist ihr der Grimpenorden verliehen.
11. Juli 1951
Darüber die Abbildung des Grimpenordens.
Unter der Schrift ein Eichenzweig.

Auf der Rückseite:
Gestiftet von den Damen der 6. Kompanie
Advent 1951
Darüber das Mindener Stadtwappen,
Darunter ein Eichenzweig.

Der Fahnennagel trägt die Inschrift:
50 Jahre treu seinen Grimpen
Freischießen 1934
Ehrenfeldwebel Adolf Kollmeier

Die jetzige Fahne der VI. Bürgerkompanie wurde nach dem Entwurf des Graphikers Wolfgang Wellpott am 26.9.1957 bei der Firma Engelhardt, Hannover, in Auftrag gegeben. Der Tag der Fahnenweihe war der 18. Januar 1958. In einem Festakt im Rathaus übernahm die Kompanie ihre neue Fahne.

Seitdem hat die Kompanie, von wenigen Ausnahmen abgesehen, fast alle Jahreshauptversammlungen an diesem 18. Januar abgehalten.

Das Kompanie-Emblem

Kompaniespruch

Wie jede Kompanie des Bürgerbataillon hat auch die 6. Kompanie einen Kompaniespruch und einen Trinkspruch.

Kompaniespruch

Zeichnung: Klaus Holthaus

Erläuterung:

Das Wort “Grimpen” bezeichnet die Kompanie und karakterisiert die Einmaligkeit dieser Kompanie innerhalb des Bürgerbataillons. Die Antwort “Jau” ist dem Mindener “Buttjerdeutsch” entnommen und heißt “Ja”. Da das Wort “Ja” eine positive Ausstrahlung hat, erscheint es als Antwort geeignet. Außerdem soll die Antwort in ihrer positiven Art “Jau” auch eine Bekennung zu dem Wort “Grimpen” darstellen und die Kameradschaft und das Zugehörigkeitsgefühl zu dieser Kompanie demonstrieren. Dabei ist darauf zu achten, dass die Aussprache des Wortes “Jau” wie “Djau” erfolgt.

Mitmarschierer

Hier finden die Mitmarschierer / Freunde der 6. Kompanie aus dem Mindener Bürgerbataillon.

Mitmarschierer der Grimpen

homas Ahlert
Kai Alvermann
Torsten Alvermann
Heinz Alvermann
Christian Arndt
Wolf-Dieter Belus
Jens Bichtemann
Patrick Bieck
Dirk Bohnenkamp
Meikel Breger
Karl-Friedrich Brandt
Marco Brüggemann
Klaus-Günter Bultmann
Ralf Cebulla
Marcos Dieguez
Kristof Dorau
Tim Doering
Karl-Heinz Dreier
Hans-Jürgen Dreier
Max-Bastian Eickhoff
Manfred Elzner
Alexander Engelhardt
Mathias Engelhardt
Fabian Engelhardt
Johannes Engelhardt
Christian Felka
Tim Fichtl
Torsten Gerkensmeier
Friedrich Gieseking
Rüdiger Gieseking
Christian Gronert
Hannes Gronert
Mustafa Halili
Marco Hägener
Christian Hergott
Volker Hollender
Daniel Huckauf
Hagen Huckauf
Sebastian Kiel
Nico Kohl
Robert Koslwsky
Horst Klappholz
Gerald Kube
Thomas Kuhlmann
Fabian Krems
Wilfried Lübeck
Dieter Nickich
Jan-Henrik Nöth
Simon-Wilhelm Nolte
Johannes Nolte
Willy Nolte
Florian Patzelt
Stefan Pohlmann
Heinz Rosenlicht
Daniel Sander
Jürgen Schmidko
Dieter Schwier
Achim Schulte
Karl-Heinz Schulte
Paul Schweer
Peter Heinz Söntgerath
Friedrich Steffen
Christoph Sievert
Jan-Hendrik Veith
Wolfgang Westhoff
Michael Wingfield
Izzet Yolzu

Das Grimpen Buch

“Die Grimpen – Die Chronik der 6. Bürgerkompanie – ein Teil Mindener Stadtgeschichte”

Das Buch der „Grimpen“

Thomas Ahlert, Rainer Engelhardt, Klaus Friedrich, Klaus Holthaus:
“Die Grimpen – Die Chronik der 6. Bürgerkompanie – ein Teil Mindener Stadtgeschichte”

Nun ist sie fertig, die Chronik der “Sechsten”. Die Geschichte einer Bürgerkompanie zu verfassen ist wahrlich keine leichte Aufgabe, das haben die Autoren im Laufe ihrer Recherchen und bei der praktischen Arbeit am Buch gemerkt.

Deshalb gilt mein besonderer Dank den Autoren. Sie haben sich trotz aller Widrigkeiten nicht entmutigen lassen, sondern haben zäh und beharrlich die ihnen gestellte Aufgabe zu einem Ende geführt. Das Ergebnis kann sich fürwahr sehen lassen. Es stellt eine erhebliche Bereicherung des schriftlich niedergelegten Wissens über unsere Heimatstadt Minden, das Bürgerbataillon und seine 6. Kompanie dar.

Ich wünsche dem vorliegenden Werk eine große Leserschaft und allen das ein oder andere “Aha-Erlebnis”.

Thomas Horn
Oberleutnant

Kontakt

Sie wollen weitere Informationen über die 6. Kompanie? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt auf.

Kontaktdaten der 6. Kompanie

Sie wollen die Mindener Tradition pflegen!
Sie möchten dabei sein, wo Kameradschaft groß geschrieben wird!
Sie haben Interesse an der Geschichte des Mindener Bürgerbataillons und der Grimpen?
Dann kommen Sie zu uns!

Kompaniechef

Oberleutnant Thomas Horn
Solferinostraße 26
32425 Minden
Tel.: 0571 / 9724661
E-Mail: 6.kompanie@mindener-buergerbataillon.de

Spieß

Feldwebel Frank Roloff
Am Salzgraben 29
32427 Minden
Tel.: 0571 / 9424252
E-Mail: 6.kompanie@mindener-buergerbataillon.de

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Das Freischiessen 2017 wirft mittlerweile deutlich seine Schatten voraus. Am Mittwoch, den 12.April 2017 haben die Grimpen deshalb erstmalig das neu eingeführte „Ostereier-Schießen“ auf dem Schießstand in Todtenhausen erfolgreich durchgeführt. Eine sehr interessante Veranstaltung für alle Kameraden der Kompanie, da der Einsatz am Gewehr, in Abhängigkeit des Ergebnisses mit „Frischen Eiern“  belohnt worden ist. Die Motivation war dementsprechend…

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