Tambourkorps

Kompanieführung

Hier finden Sie alle ehemaligen Kp-Chefs und Kp-Feldwebel sowie die der Zeit aktive Führung von uns.


Unsere Kp-Chefs und Kp-Feldwebel

Von den früheren Tambourmajoren sind uns namentlich leider nur noch wenige bekannt.

Tambourmajore

  1801 erstmalig genannt. Tambourmajor Gundlach
  1828 erstmalig genannt. Tambourmajor Karcher
  1862 -1869 Tambourmajor Lübker
  1869-1873 Tambourmajor Klinke
  1873-1880 Tambourmajor Busse
  1880-1904 Tambourmajor Kastell Spitzname „Niezufrieden“
  1904-1906 Tambourmajor Hegerding
  1906-1927 Tambourmajor Hoffmann
  1927-23.08.1956 Tambourmajor Heinrich Althans
  Sep. 1956- 10.09.1982 Tambourmajor Helmut Türbsch
  10.09.1982-28.01.1993 Tambourmajor Harald Türbsch
  28.01.1993-30.03.2012 Tambourmajor Karl Emil Zander Spitzname „Mücke“
  seit 30.03.2012 Tambourmajor Patrick Zander

Geschichte

Das Mindener Bürger-Tambourkorps ist mit dem Mindener Bürgerbataillon durch eine…

Die Geschichte des Mindener Bürger-Tambourkorps

Das Mindener Bürger-Tambourkorps ist mit dem Mindener Bürgerbataillon durch eine gleichlange Geschichte verbunden. Die Mindener Tamboure haben eine lange, ehrwürdige Tradition. Sie waren nicht nur beim Mindener Freischießen im Einsatz – vielmehr wurde das Trommeln seit jeher zur Übermittlung von Nachrichten und Befehlen verwendet. Der Zusammenschluss zum Trupp, zum Spiel, zum Tambourkorps oder Spielmannszug ließ sie von der ursprünglichen Nachrichtentruppe zur „Musikalischen Einheit“ werden, die nicht nur bei Ausmärschen den Tritt angab, sondern auch bei vielen geselligen Gelegenheiten zur Freude und Erbauung beitrug.

Nach langen Recherchen bei namenhaften Spielmannszug- und Landesmusikverbänden in ganz Deutschland, gibt es Grund zu der Behauptung, dass das Mindener Bürger Tambourkorps das älteste aktive Tambourkorps Deutschlands ist. Der zweiälteste heute noch aktive Verein geht auf das Jahr 1898 zurück.

Die Anfänge (1650 – 1889)

Die Anfänge der Mindener Tambourkorps liegen, wie die des altehrwürdigen Mindener Bürgerbataillons selbst, tief verbogen im Dunkel des Mittelalters.

Von den spärlich verfassten Schriftstücken wurden große Teile während des 1. und 2. Weltkrieges vernichtet. Die wenigen noch erhaltenen Dokumente geben dem Interessierten Leser jedoch eine interessanten und einmaligen Einblick in die Geschichte der Mindener Tamboure.

Anfangs bestand der Musikzug nur aus Trommlern und Stadtpfeifern. Immer führten sie das Bataillon bei seinen Auftritten an. Sie begleiteten die einzelnen Kompanien bei ihren offiziellen Ausmärschen und waren auf dem Festplatz und im Schießgelände beständig und ausdauernd im Einsatz.

Auszuge aus „Das Wehrhafte Minden“ von Dr. Martin Krieg: „Bei der Neuorganisation nach dem Dreißigjährigen Krieg wird die Neuaufstellung der Kompanien bald nach 1650 begonnen haben.“ 1652 ist von Trommlern die Rede. Wurde bisher vom reinen Scheibenschießen des Bürgeraufgebotes gesprochen, so wurde es ab 1682 mit einem großen Stadtfest verbunden, wobei zum ersten mal das Wort „Freischießen“ in der Sitzung von Rat und Stadtvertretung am 23. Juli 1682 im Protokoll auftaucht.

Während der Freischießen waren die Tamboure immer fleißig im Einsatz, was durch die Verteilung der Freischießen-Kosten eindeutig bewiesen werden kann. Einmal heißt es: „Was die Stadt für die Tambours ausgab, ist unbekannt.“ Zum anderen: „Am 17. Juni 1704 um 4 Uhr morgens wurde die Vergatterung geschlagen.“ „Was sie für die Tambours ausgaben, erhielten sie vom Magistrat ersetzt.“

In der Schilderung der ersten Veränderung im Stadtoffizierskorps 1722 heißt es bei der Wahl des Fähnrichs: „Darauf erfolge dann die Vorstellung bei seiner Kompanie.Von dem mittleren Rott mit zwei Tambours wurde die Fahne unter rührendem Spiel herbeigeholt.“

In alten Aufzeichnungen des früheren Stadtmajors Blancke ist festgehalten, dass Anno 1730, den 05. September, die gesamte Bürgerschaft mit klingendem Spiel hinauszog nach dem gewöhnlichen Schießplatz, der „Schweinebruch“ genannt wurde.

Im Jahre 1747 wurde eine ganz neue Ordnung für Aus- und Einmarsch eingeführt, über die es wie folgt heißt:

1747, den 21. Juni, war der 15. Ausmarsch. Lieutnant Niehuß, begleitet von 2 Senatoren, trug die silberne Krone.

Es gingen voraus:

1. die Tamboure und das Musikkorps,

2. der Stadtoffizieren-Diener,

3. vier Fähnrichs mit ihren Espontons paarweise,

4. der begleitete König,

5. die Ordonanzen mit Gewehr und aufgestochenen Bajonett,

6. der Stadtmajor nebst Adjutanten und

7. die erste, die zweite usw. Kompanie.

In der Aufzeichnung des neuen Status mit Zehn Artikeln im Juni 1838 wurden u.a. Geldstrafen und die Verwendung der Gelder besprochen: „Denn es war ausdrücklich bestimmt worden, dass das Geld der Offizierskasse nur zur Instandsetzung und Ergänzung des Inventars an …Trommeln usw. gebraucht werden durfte.“

1838 berichtete der Herr Stadtmajor Blanke im Mindener Sonntagsblatt u. a.: „Als Insignien des Bürgerbataillons werden außer den Kronen auch die sechs Taftenen Fahnen, eine Standarte, sechs kleine Feldfahnen, fünf messingne Trommeln,eine hölzerne Trommel und drei eiserne Kronen benannt.“

1867 gab es wohl eine Meuterei wegen der Rechtmäßigkeit der Könige. Nach der Wahl eines Gegenkönigs hieß es: „… und führten ihn unter dem Vortritt der ebenfalls meuternden Trommler in die Stadt.”

Aus dem Statut für die Bürger Companien in der Stadt Minden vom 14. May 1868: Unter Punkt 28: „Am Abend vor dem Preisschießen wird Zapfenstreich und morgens am Tage des Preisschießens Reveille und darauf Generalmarsch geschlagen…“ Unter Punkt 35: „Die übrigen Kosten des Festes für… die Trommler fallen der Kämmereikasse zur Last…“

Vor und nach den Weltkriegen (1890 – 1945)

In einem Auszug aus einem Tagesbefehl von 1892 heißt es: „Zur Begleitung der Compagnie-Wachen werden nur die sechs Tambours des betreffenden Bataillons zu dem die wachthabende Compagnie gehört, genommen, die hierfür eine Zahlung von je 1 Mark zu fordern haben. Außerdem erhält der Tambour-Unteroffizier 2 Mark und der auf der Wache bleibende Tambour der Compagnie je 1 Mark extra. Der Musik und den Tambours ist bei hoher Strafe aufs Strengste untersagt, beim Hereinmarsch der Wachen weiter als bis vor das Rathaus zu spielen, resp. zu trommeln“ (Siehe meinen Bataillons-Befehl vom 10. Juli 1886) Minden, den 26.Mai 1892, Der Stadtmajor Gustav Bruns

1927 konnte das erste Freischießen nach dem 1. Weltkrieg wieder begangen werden. Aus dem Tagesbefehl für das Mindener Freischießen 1927:

6. Am Abend des 2. August 7:00 Uhr wird der Zapfenstreich durch die ganze Stadt, Fischerstadt und Neustadt geschlagen am Rathaus angefangen.

Am 3. August morgens 41/2 Uhr wird die Reveille, wie am Abend der Zapfenstreich und um 6 Uhr der Generalmarsch geschlagen, wobei einzelne Tambours in die entlegenen Stadtteile, die Fischerstadt und Neustadt entsandt werden.

8. Um 7 Uhr holt die 6.Kompanie mit dem Musikkorps des 6.Preußischen Pionier Bataillons und sechs städtischen Tambours die Könige, die Herren Fentz und Welp, ab.

Das 1. Bataillon erhält die Musik des 6. preußischen Pionierbataillons und 6 städtische Tambours, mit dem Bataillons-Tambour Althans, das 2. Bataillon die Musik der ehemaligen Militärmusiker und 6 städtische Tambours.

11. Nach dem Vorbeimarsch wird am Aufgang zum Simeonsplatz haltgemacht, damit die Spielleute wieder die Spitze einnehmen können.

28. (Nächtlicher Hereinmarsch) „Zur Begleitung der Kompanie-Wachen werden 12 Tambours kommandiert.“

Umbruch und Modernisierung (1950 – 1993)

Im Jahre 1950, dem ersten Freischießen nach dem zweiten Weltkrieg, waren es der Tambourmajor Heinrich Althans und die Tamboure Albert Detering sen., Fritz Türbsch, Karl Türbsch, Karl Baumgarten, August Meckes und Wilhelm Röhring, die als Trommler an der Spitze des großen Festzuges marschierten. Vier Jahre später führten bereits wieder zwölf Männer das Bataillon an.

Damals übte man für diese Auftritte noch nicht so lange wie heute. Nur sechs Wochen vor Beginn des Freischießens trafen sich die Trommler am heutigen Pionierübungsplatz zum Üben unter einer alten Trauerweide. Diese Trauerweide bekam sehr bald den Beinamen “Wacholderbaum”, denn neben dem “Knüppeln”, wie allgemein das Üben genannt wurde, wurde auch kräftig Wacholder gebechert.

In einem Antrag machte 1967 Tambourmajor Helmut Türbsch dem amtierenden Stadtmajor Kemena den Vorschlag zur Erweiterung des Trommlerkorps zum Spielmannszug. Der Stadtmajor war begeistert und sagte schriftlich am 05.10.1967 seine volle Unterstützung zu. In den folgenden Monaten hatte Helmut Türbsch alle Hände voll zu tun, um Flötisten auszubilden und auch die Instrumente Pauke und Becken zu besetzen.

Üben war angesagt und von nun an traf man sich ein- bis zweimal wöchentlich, um den Leistungsstand zu erreichen, den das Bürgerbataillon von seinem Spielmannszug erwartete. 1968 war es dann so weit: Bei der Zeltabnahme zum Freischießen traten die Spielleute mit großem Lampenfieber zum ersten Mal auf. Der Erfolg war umwerfend. Das Bataillon stiftete seinem Tambourkorps einen Schellenbaum und der ehemalige Bürgermeister Werner Pohle steuerte noch ein passendes Banner dazu bei.

Am 10. April 1981 fand in der Gaststätte zur Nordbrücke eine außergewöhnliche Versammlung statt, mit dem Zweck, das Tambourkorps als eingetragenen Verein mit Satzung zu führen. Dies geschah in der Absicht, minderjährigen Kameraden, die noch nicht dem Bürgerbataillon angehören konnten, eine vereinsrechtliche Heimat zu geben. Außerdem wollte man den Status der Gemeinnützigkeit erlangen.

1982 gab es eine kleine Sensation beim Mindener Freischießen: erstmals seit 300 Jahren war ein Tambour unter den Königen: Sergeant Olaf Zander.

Das Tambourkorps heute (seit 1993)

Seit dem im Jahre 1993 Karl-Emil Zander zum Tambourmajor ernannt wurde, prägten einschneidende Veränderungen das Vereinsleben des Tambourkorps.

Tambourmajor Zander setzte sich für eine Verselbstständigung der Tamboure ein und so gelang es ihm, das Tambourkorps wirtschaftlich nahezu unabhängig vom Mindener Bürgerbataillon zu machen.

Die Position des betreuenden Offiziers einer externen Einheit des Bürgerbataillons wurde 1997 auf Wunsch der Tamboure vollständig aufgegeben – Einheitschef war von nun an der Tambourmajor. Gleichzeitig wurden die Tamboure auch als vollwertige Einheit in die Statuten des Mindener Bürgerbataillons eingetragen und erhielten somit auch ein vollständiges Stimmrecht bei Vorstandsversammlungen.

Am 05. Februar 2004 wurde die Patenschaft zwischen der 5.Kompanie des schweren Pionierbataillons 130 und dem Tambourkorps des Mindener Bürgerbataillons offiziell besiegelt. Der Austausch der Urkunden wurde in der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne vorgenommen. Freundschaftliche Beziehungen zwischen beiden Einheiten bestehen seit der Umstrukturierung der Bundeswehr. Der Abschluss der Patenschaft war nur noch eine Frage der Zeit, nachdem sich die rund 25 Tamboure unter Leitung von Tambourmajor Karl Emil Zander und die 5.Kompanie der Pioniere unter Leitung von Hauptmann Oliver Kopza in den vergangenen Jahren schon zu mehreren gemeinsamen Veranstaltungen trafen, sich enge freundschaftliche Beziehungen entwickelten und von beiden Seiten der Wunsch zur Gründung der Patenschaft geäußert wurde.

2006 wurde dem Mindener Bürger Tambourkorps, vertreten durch den Tambourmajor Karl-Emil Zander, die höchste Auszeichnung des Mindener Bürgerbataillons zuteil: die Eintragung in das Ehrenbuch.

Preußische Traditionsmärsche bilden heute das Gros im Repertoire des Klangkörpers. Klar – denn auch die Uniform ist echt preußisch und wurde von den Soldaten des Kaiserreiches bis ca. 1916 getragen. Neben den Traditionsmärschen gehören auch Eigenkompositionen und Werke berühmter Komponisten zum musikalischen Angebot des Tambourkorps. Auch der große Zapfenstreich wird regelmäßig bei besonders feierlichen Anlässen aufgeführt.

Wo das Tambourkorps in den vergangenen Jahrzehnten auch auftrat: Der Beifall war dem Spielmannszug sicher. So hat sich das Ensemble mittlerweile nicht nur als achte Einheit des Bürgerbataillons etabliert, sondern gilt auch als musikalisches Aushängeschild und exzellenter kultureller Werbeträger der Stadt Minden. So zum Beispiel bei den Feiern zum 750-jährigen Stadtjubiläum von Berlin: die Tamboure marschierten mit klingendem Spiel durch die Metropole an der Spree und eroberte die Herzen der Berliner im Sturm. Bei der Taufe eines Lufthansa-Flugzeuges auf den Namen der Stadt Minden umrahmte das Tambourkorps den Festakt auf dem Flughafen Hannover. Der ADAC buchte das Tambourkorps mehrfach im Rahmen seiner großen Oldtimerralleys. Auch beim 50-jährigen Jubiläum des Landes Nordrhein-Westfalen 1996 in Düsseldorf war das Tambourkorps mit hunderten Gruppen und Musikzügen im Einsatz – sogar der damalige Ministerpräsident und spätere Bundespräsident Johannes Rau würdigte die Leistungen des Tambourkorps in einem persönlichen Brief.

Im Jahre 2011 stimmte das Bürgerbataillon bei seinem jährlichen Bataillonsappell – ohne eine Gegenstimme – für eine einschneidende Satzungsänderung des Mindener Bürgerbataillons e.V. Von nun an gehören sowohl der Einheitschef als auch der Korps-Feldwebel zum geschäftsführenden Vorstand des Mindener Bürgerbataillons, so wie bei allen anderen Einheiten des Bataillons üblich.

Im März 2012 wurde Tambourmajor Patrick Zander bei einem feierlichen Appell im Großen Rathaussaal der Stadt Minden zum neuen Tambourmajor und Einheits-Chef des Bürger Tambourkorps ernannt. Ehren-Tambourmajor Karl-Emil “Mücke” Zander wurde der erste neu erlernte Marsch seit über 20 Jahren gewidmet – “Gruß an Mücke”.

Schellenbaum

Seiner Herkunft nach ist der Schellenbaum in den deutschen Heeren nicht als Instrument, …

Schellenbaum

Seiner Herkunft nach ist der Schellenbaum in den deutschen Heeren nicht als Instrument, sondern als Siegestrophäe aufzufassen, die der Truppe bei besonderen Anlässen symbolhaft als “Fahne der Musik” vorausgeführt wird. Er wurde daher auch nicht von einem Hoboisten, sondern von einem Angehörigen der Truppe getragen.

Seiner Herkunft nach ist der Schellenbaum in den deutschen Heeren nicht als Instrument, sondern als Siegestrophäe aufzufassen, die der Truppe bei besonderen Anlässen symbolhaft als “Fahne der Musik” vorausgeführt wird. Er wurde daher auch nicht von einem Hoboisten, sondern von einem Angehörigen der Truppe getragen.

Der Ursprung des Schellenbaumes, dessen Name bei uns von den zahlreich angehängten Schellen abgeleitet ist, liegt vermutlich in China, im “Chinesischen Schellenhut” (franz. chapeau chinois). Er ist über Indien nach Kleinasien gekommen und fand bei den Türken in den Musikgruppen der Janitscharen Aufnahme. Mit den Schlaginstrumenten – Trommel, Becken – und dem Triangel ( dem Vorläufer der Lyra) wurde er durch rhythmisches Schütteln zur taktbestimmenden, charakteristischen Begleitung der melodieführenden Blasinstrumente. Die Janitscharenmusik, auch “Türkische Musik” genannt, gelangte im 18. Jahrhundert mit den Türkenkriegen in fast alle europäischen Heere. Preußen stellte eine derartige Musikbesetzung zuerst in seinem Artillerie – Regiment zusammen (1740). Sie bestand aus 16 “Mohren”.

Der Schellenbaum hat seine äußere Wesensmerkmale erst in den türkischen Heerscharen erhalten. Neben dem Halbmond sind es hauptsächlich die gefärbten Rossschweife, die seine türkische Abstammung unterstreichen. Sie sind von den Feldzeichen hoher militärischer Würdenträger übernommen worden. Deshalb ist der Schellenbaum auch als “Mohammedsfahne” bekannt. Die Engländer sprechen vom turkish crescent (= türkischer Halbmond), der Soldatenmund machte daraus “jingling johnnie”. Bei den genannten Feldzeichen hingen die Rossschweife von einem Halbmond herab, der über einer gleichartigen Kugel an einem tragenden Stab befestigt war. Diese Zeichen wurden den Befehlshabern vorangetragen oder vor ihren Zelten aufgestellt.

Die Zahl der Rossschweife war verschieden; dem Sultan standen sechs zu. Über die Entstehung der Rossschweife als türkische Abzeichen wird berichtet:

“In einem Treffen gegen die Christen verloren die Türken eine wichtige Fahne und mit ihr den Mut. Alles ergriff in der größten Verwirrung die Flucht. Da der General dies wahrnahm, wusste er sich nicht anders zu helfen, als dass er einem Pferd mit seinem Säbel den Schweif abhieb, ihn auf eine Pike heftete, sie emporhob und den Fliehenden zuschrie: “Hier ist die große Standarte; wer mich liebt, der folge mir”. Die Türken fassten neuen Mut, schlossen sich wieder in feste Glieder, griffen den Feind herzhaft an und erkämpften den Sieg.”

Der Schellenbaum wurde von einzelnen preußischen Truppenteilen bei ihrer Regimentsmusik erst eingeführt, nachdem sie einen solchen im Laufe der Feldzüge 1813 / 15 erobert oder erbeutet hatten. Als der König seine Erlaubnis zur Führung erteilt hatte (nur für Infanterie und Fußartillerie), wurde es zur Prestige- und Ehrensache, dergleichen Trophäen zu besitzen. Nach dem Kriege waren es zuerst einzelne Stände, dann auch Städte, die den in ihren Provinzen oder in ihren Mauern stehenden Regimentern als Zeichen des vaterländischen Dankes solche “Siegeszeichen” stifteten. Um in der dadurch verursachten Verschiedenartigkeit der Schellenbäume eine gewisse Gleichheit zu erzielen, erließ Kaiser Wilhelm II. die für Neuanschaffungen geltenden Bestimmungen vom 27.01.1902.

In der Reichswehr führten die Traditionstruppenteile die, so vorhanden, überkommenen Schellenbäume weiter. Erst die Wehrmacht erließ einheitliche Bestimmungen hierüber.

In der Bundeswehr gehört auch der Schellenbaum, mit kleinenheraldischen Änderungen (schwarz-rot-goldene “Rossschweife” aus Kunststoff, Bundesadler im Labserum), zum äußeren Erscheinungsbild eines Musikkorps wie in der Nationalen Volksarmee, wo er statt des preußischen Adlers Hammer und Zirkel im Ährenkranze trug.

Dienstgrade & Uniformen

Die Uniform, den Tambouren des Grenadier-Regiments Fridericus Rex nachempfunden, …

Dienstgrade und Uniformen

Die Uniform, den Tambouren des Grenadier-Regiments Fridericus Rex nachempfunden, besteht aus weißer Hose, blauem Rock, weißem Koppelzeug, beiderseits an den Schulterstücken Schwalbennester; als Kopfbedeckung wird die Pickelhaube mit rotem, der Tambourmajor mit weißem Haarbusch getragen.

Unteroffizier Goldene Litze an Kragen und Ärmelaufschlägen
Sergeant Litze wie Unteroffizier, rechts und links am Kragen je ein Messingknopf mit Preußenadler
Vizefeldwebel Litze wie Unteroffizier, rechts und links am Kragen je zwei Messingknöpfe mit Preußenadler
Feldwebel Litze wie Unteroffizier mit einer zusätzlichen Litze oberhalb der Ärmelaufschläge, rechts und links am Kragen je ein Messingknopf mit Preußenadler
Tambourmajor Litze und Knöpfe wie Feldwebel, betresste Schwalbennester

Marsch des Stadtmajors

Die Eskadron hat als Sondereinheit innerhalb des Bürgerbataillons von jeher versucht, durch…

Marsch des Stadtmajors

Eine “klingende Verdienstmedaille”, einen eigenen Marsch, bekommt auch ein Stadtmajor nicht alle Tage. Mit dieser “Ehrung”, von dem all` seine Nachfolger noch profitieren werden, geht Oberstleutnant Fritz Hollo in die Geschichte des Mindener Bürgerbataillons ein. In aller Stille komponiert, stellte Ehren-Tambourmajor Helmut Türbsch am 10. Juli 1986 beim Appell der Tamboure anlässlich des Freischießens seinen “Marsch des Stadtmajors” erstmals öffentlich vor.

Seitdem werden die Freischießen mit dem “Marsch des Stadtmajors” eröffnet.

Freischießen 1982

So titelte das “Mindener Tageblatt” am 10. Juni 1982. Für das Bürger-Tambourkorps ging…

Freischießen 1982

“Friedrich Eilers und Olaf Zander die neuen Könige; Erstmals in 300 Jahren ein Tambour dabei.”

So titelte das “Mindener Tageblatt” am 10. Juni 1982. Für das Bürger-Tambourkorps ging dieses Jubiläumsfreischießen in die Annalen ein, den zum ersten Mal in diesen 300 Jahren kam ein Mindener Schützenkönig aus den Reihen der Flötisten und Trommler.

Patenkompanie

Seit 1972, mehr als ein Viertel-Jahrhundert, besteht die Verbindung zum Reiter-Fanfarenzug Höven…

Patenkompanie

Seit dem 05. Februar 2004 besteht eine offizielle Patenschaft zwischen der 5. Kompanie des schweren Pionierbataillons 130 und dem Tambourkorps des Mindener Bürgerbataillons. Der Austausch der Urkunden wurde in der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne vorgenommen. Freundschaftliche Beziehungen zwischen beiden Einheiten bestehen seit der Umstrukturierung der Bundeswehr. Der Abschluss der Patenschaft war nur noch eine Frage der Zeit, nachdem sich die rund 25 Tamboure unter Leitung von Tambourmajor Karl Emil Zander und die 5. Kompanie der Pioniere unter Leitung von Hauptmann Oliver Kopza in den vergangenen Jahren schon zu mehreren gemeinsamen Veranstaltungen trafen, sich enge freundschaftliche Beziehungen entwickelten und von beiden Seiten der Wunsch zur Gründung der Patenschaft geäußert wurde.

Die 5. Kompanie des schweren Pionierbataillons 130 ist Teil des Pionierregiments 100 und in der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne Minden stationiert. Das Pionierbataillon verfügt als einziger Verband des deutschen Heeres über die Schwimmschnellbrücke Amphibie M3, das weltweit modernste Brückengerät der Pioniere. Neben der Unterstützung bei Katastrophenhilfe und der Versorung des Bataillons sind die zentralen Aufgaben im Überwinden von Gewässern, der Einrichtung von Fähr- und Brückenstellen sowie dem Einsatz von Tauchern und Pioniermaschinen zu finden.

Die 5./130 ist als Pioniermaschinenkompanie (Eingreifkräfte) mit der Faltfestbrücke und unterschiedlichen Pioniermaschinen sowie Erdbaumaschinen ausgestattet und hat vielfältige Anforderungen zu erfüllen. Regelmäßige Auslandseinsätze in den Kontingenten von ISAF und KFOR zeugen von der hochgradigen Spezialisierung der 5. Kompanie. Heute wird die Kompanie von Hauptmann Tim Kruse und Stabs-Feldwebel und „Spieß“ Frank van der Laarse geführt. Die lebendige Patenschaft zeugt von einer beispiellosen Zusammenarbeit zwischen gemeinnützigen Vereinen, der Bürgerschaft und der Bundeswehr.

Auszeichnungen

Neben zahlreicher Anerkennungen durch die Mitglieder des Bürgerbataillons und vieler …

Auszeichnungen

  • Neben zahlreicher Anerkennungen durch die Mitglieder des Bürgerbataillons und vieler Mindener Bürger haben immer wieder Freunde und Förderer oft still und ungenannt mit zum Teil namhaften Spenden die Tamboure unterstützt. Nur so war es möglich, dringend benötigte Instrumente und Uniformgegenstände anzuschaffen und das Korps so auf den hohen Stand zu bringen, den es heute hat. Aber auch unter den Spielleuten selbst zeichneten sich Kameraden durch besonderes Engagement und Aktivität aus.

    Auf Anregung eines langjährigen Mitgliedes “Fitti” Köpper, wurde eine von ihm entworfene Verdienstmedaille eingeführt um diese als sichtbaren Ausdruck des Dankes zu übergeben. Die Verdienstmedaille wurde in den Stufen “Silber” und “Gold” aufgelegt und wird nur ganz gezielt und sparsam überreicht. An Nichtmitglieder darf sie nur einmal alle zwei Jahre anlässlich des Freischießens, dann zunächst in “Silber” verliehen werden.

    An Freunde und Bataillonsangehörige wurden
    Verdienstmedaillen zunächst in “Silber” verliehen:
    Fritz Berg 2. Kp 1964
    Karl Marowsky-Bree 2. Kp 1972
    Friedrich Wilhelm Reinshagen 4. Kp 1972
    Fritz Hollo StMaj a.D. 6. Kp 1974
    Herbert König 4. Kp 1974
    Friedhelm Berg 2. Kp 1976
    Jochen Rasche 4. Kp 1978
    Dieter Wolfgang 6. Kp 1980
    Adolf Böger 4. Kp 1980
    Heinz Thielking 5. Kp 1982
    Jörgen Happel 3. Kp 1982
    Friedhelm Wiese 4. Kp 1984
    Jürgen Kottmeier Esk 1984
    Richard Reckling   1986
    Albert Kruse 3. Kp 1986
    Harry Boy 1. Kp 1988
    Thomas Gössling 4. Kp 1988
    K.-A. Birkenkämper StMaj a.D. Esk 1990
    Hans-Heinrich Branahl 5. Kp 1990
    Dieter Schubert 1. Kp 1990
    Gerhard Scheidler 5. Kp 1992
    Jürgen Westphal 1. Kp 1992
    Willy Casselmann 3. Kp 1994
    Wolf-Dietrich Reichold 2. Kp 1996
    Claus Störtländer 1. Kp 1998
    Siegfried Stärke 2. Kp 1998
    Erwin Welschar 2. Kp 2000
    Rudolf Schwarz Esk 2000
    Bernd Horstmann 3. Kp 2002
    Volker Krusche 2. Kp 2002
    Klaus Schröer 5. Kp 2002
    Burkard Beyer 3. Kp 2004
    Helmut Brune 4. Kp 2004
    Horst Steinkämper 1. Kp 2004
    Dieter Kemena 2. Kp 2008
    Günter Everding 3. Kp 2008
    Hans-Joachim Wimmer 3. Kp 2008
    Klaus Holthaus 6. Kp 2008
    Arno Sebening 1. Kp 2010
    Gerhard Möller Esk 2010
    Martin Deutel 5. Kp 2014
    Dietmar Kruse FF 2014
    Heinz Joachim Pecher Esk 2017
    Peter Jahn 2. Kp 2017
    Stefan Drewes 2. Kp 2017
    An Freunde und Bataillonsangehörige wurden
    Verdienstmedaillen in “Gold” verliehen:
    Friedrich Wilhelm Reinshagen 4. Kp 1980
    Fritz Hollo StMaj a.D. 6. Kp 1982
    Adolf Böger 4. Kp 1986
    Jörgen Happel Adj a.D. 3. Kp 1988
    Friedhelm Wiese 4. Kp 1994
    Dieter Schubert 1. Kp 2008
    Horst Steinkämper 1. Kp 2012
    Burkhard Beyer 3. Kp 2014
    Volker Krusche 2. Kp 2017
    An ehemalige und heute aktive Kameraden
    wurden Verdienstmedaillen in “Silber” verliehen:
    Helmut Türbsch   1964
    Albert Detring sen.   1964
    Günter “Fitti” Köpper   1966
    Paul Denk   1966
    Manfred Paul   1968
    Harald Horstmann   1970
    Albert Detering jun   1970
    Otto Zander   1972
    Herbert Hennig   1974
    Karl-Henning Reinshagen   1974
    Werner Fischer   1974
    Lambert Ibing   1974
    Günter Schwake   1976
    Jochen Zander   1976
    Harald Türbsch   1978
    Karl Emil “Mücke” Zander   1978
    Lothar Woidschützke   1980
    Uwe Türbsch   1980
    Hans-Jürgen Faggo   1980
    Olaf Zander   1980
    Joachim von Salzen   1982
    Rainer Brandes   1982
    Manfred Sternke   1986
    Stefan Türbsch   1990
    Dirk Sternke   1990
    Frank Redeker   1992
    Hans Laufer   1994
    Werner Naue   1994
    Mario von Salzen   1996
    Torsten Sievers   1996
    Detlef Tinter   1998
    Helmut Schwarze   2002
    Patrick Zander   2008
    Eckhard Weichert   2010
    David Zander   2010
    Stefan Müller   2014
    Christian Römbke   2014
    Jörg Rudolph   2017
    Alexander Martin   2017
    An ehemalige und heute aktive Kameraden
    wurden Verdienstmedaillen in “Gold” verliehen:
    Helmut Türbsch   1977
    Günter “Fitti” Köpper   1980
    Jochen Zander   1982
    Karl Emil “Mücke” Zander   1982
    Günter Schwake   1984
    Karl-Henning Reinshagen   1984
    Harald Türbsch   1986
    Olaf Zander   1986
    Joachim von Salzen   1992
    Manfred Sternke   1998
    Dirk Sternke   2000
    Hans Laufer   2000
    Torsten Sievers   2008
    Detlef Tinter   2008
    Eckard Weichert   2014
  • innerhalb des Bataillons

    Grimpenorden der 6. Kompanie
    TambMaj Heinrich Althans 1952
    Tambour Wilhelm (Pim) Röhring 1954
    Sergeant Albert Detering sen. 1966
    Ehren-Tambourmajor Helmut Türbsch 1972
    Hauptmann á la suite Friedrich Wilhelm Reinshagen 1980

    Rebenorden der 3. Kompanie
    Ehren-Tambourmajor Helmut Türbsch 1982
    Ehren-Tambourmajor Karl Emil “Mücke” Zander 1995

    Brückenorden der 1. Kompanie
    Ehren-Tambourmajor Karl-Emil Zander 2010

    Rosenorden der 5. Kompanie
    Ehren-Tambourmajor Karl-Emil Zander 2012

    Bataillonsorden
    Hauptmann á la suite Friedrich Wilhelm Reinshagen 1980
    Ehren-Tambourmajor Helmut Türbsch 1982
    Ehren-Vizefeldwebel Günter “Fitti” Köpper 1984
    Tambourmajor Karl Emil “Mücke” Zander 1986
    Vizefeldwebel Günter Schwake 1990
    Feldwebel und Korps-Feldwebel Joachim von Salzen 1992
    Ehren-Vizefeldwebel Karl-Henning Reinshagen 1994
    Vizefeldwebel Olaf Zander 1996
    Vizefeldwebel Werner Naue 2002

    Bataillonsehrenzeichen in Bronze
    Ehren-Tambourmajor Helmut Türbsch 1977
    Ehren-Vizefeldwebel Günter “Fitti” Köpper 1983
    Ehren-Vizefeldwebel Karl-Henning Reinshagen 1989
    Ehren-Vizefeldwebel Günter Schwake 1993
    Tambourmajor Karl Emil “Mücke” Zander 1996
    Vizefeldwebel Olav Zander 2002
    Feldwebel und Korps-Feldwebel Joachim von Salzen 2002
    Ehren-Vizefeldwebel Manfred Sternke 2004

    Bataillonsehrenzeichen in Silber
    Ehren-Tambourmajor Helmut Türbsch 1992
    Ehren-Vizefeldwebel Karl-Henning Reinshagen 2003

    Eintragung ins Bataillonsehrenbuch
    Ehren-Tambourmajor Helmut Türbsch 1984

    außerhalb des Bataillons

    Ehrenzeichen der 3. Kp Barkhausen
    Tambourmajor Karl Emil Zander 1999
    Feldwebel u. KorpsFw Joachim von Salzen 2001

    Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
    EFw Joachim von Salzen 2008

  • Mit Eichenkranz in Gold für 15-jährige Mitgliedschaft
    ETambMaj Helmut Türbsch 1952
    EVFw Günter “Fitti” Köpper 1958
    EVFw Karl-Henning Reinshagen 1967
    EVFw Günter Schwake 1968
    TambMaj Karl Emil “Mücke” Zander 1971
    TambMaj a.D. Harald Türbsch 1973
    Hptm Adolf Böger 1973
    VFw Olaf Zander 1974
    Fw u. KorpsFw Joachim von Salzen 1977
    VFw Manfred Sternke 1979
    VFw Frank Redeker 1979
    VFw Werner Naue 1979
    Sgt Rainer Lüking 1979
    VFw Stefan Türbsch 1981
    VFw Dirk Sternke 1981
    VFw Mario von Salzen 1982
    VFw Torsten Sievers 1983
    Sgt Manfred Schwerdt 1983
    VFw Hans Laufer 1984
    VFw Detlef Tinter 1987
         
    Mit Eichenkranz in Silber für 10-jährige Mitgliedschaft
    Sgt Uwe Türbsch 1975
    Sgt Michael Köpper 1979
    Sgt Helmut Detering 1990
    Sgt Helmut Schwarze 1990
    Sgt Wolf-Peter Fieber 1991
         
    Mit Eichenkranz in Bronze für 5-jährige Mitgliedschaft
    Sgt Michael Schwentikowski 1994
    Uffz Rainer Loges 1994
    Uffz Niclaas Weichert 1995
    Uffz Benjamin Mehrhoff 1995
    Tamb Björn Fieber 1995
    Uffz Eckhard Weichert 1997
    Tamb David Zander 1997

Kontakt

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Kontaktdaten Tambourkorps

Einheits-Chef

Tambourmajor Patrick Zander
Marienstraße 68a
32427 Minden
Tel.: 0151 / 210 28 924
E-Mail: TambMaj@tambourkorps-minden.de

Korps-Feldwebel

Feldwebel Jörg Gellern
Lüchtenweg 13
32425 Minden
Tel.: 0172 / 5638914
E-Mail: KorpsFw@tambourkorps-minden.de

Weitere Positionen:
1. Vorsitzender Mindener Bürger-Tambourkorps e.V.

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