4. Kompanie

Die Eiserne Vierte

Kompanieführung

Hier finden Sie alle ehemaligen Kp-Chefs und Kp-Feldwebel sowie die der Zeit aktive Führung von uns.


Unsere Kp-Chefs und Kp-Feldwebel

Leider konnten wir bei unseren Nachforschungen nicht mehr bei allen Kompanieführern feststellen von wann bis wann Sie die Kompanie führten. Auch fehlen uns einige Vornamen, über Informationen wären wir sehr dankbar.

Kp-Chefs

  Hauptmann Hildebrandt
  Hauptmann Böhne
1909 Hauptmann Carl Marowsky
1909 – 1924 Hauptmann Adolf Wember
1924 – 1937 Hauptmann Emil Gremmels
1937 – 1938 Hauptmann Lagemann
1938 – 1939 Hauptmann Karl Ronicke
1939 – 1941 Hauptmann Grätz
1950 – 1965 Hauptmann Pommerenke
1965 – 1975 Hauptmann Joachim Rasche
1975 – 1983 Hauptmann Walter Grabenhorst
1983 – 1988 Hauptmann Herbert König
1988 – 1998 Hauptmann Thomas Gössling
1999 – 2005 Hauptmann Jochen Taske
2005 – 2017 Hauptmann Gerhard Klingler
2017 – heute Oberleutnant Lars Thiele

Kp-Feldwebel „Spieß“

1873 – 1920 Feldwebel Silke
1920 – 1930 Feldwebel Dallmeier
1930 – 1937 Feldwebel Bläser
1937 – 1952 Feldwebel Stellhorn
1952 – 1960 Feldwebel Böhning
1960 – 1972 Feldwebel Karlheinz Milz
1972 – 1997 Feldwebel Friedhelm Wiese
1997 – 2006 Feldwebel Helmut Brune
2006 – 2013 Feldwebel Hans Jürgen Vogler
2013 – Feldwebel Hans-Günter Becker

Stadtmajore

Hier finden Sie unsere Kameraden, die im Mindener Bürgerbataillon die Dienstgrad Stadtmajore bzw. Direktoren hatten.

Stadtmajore

Stolz ist die ” Eiserne Vierte “, wie jede Kompanie des Bürgerbataillon, auf die Stadtmajor die aus ihren Reihen hervorgingen. Aus der Vierten Kompanie sind dies:

1910 – 1913 Carl Marowsky Buchhändler
1921 – 1924 Adolf Wember Kaufmann
1929 – 1934 Wilhelm Grönegress Kaufmann
1939 – 1963 Karl Ronicke Fabrikant

Es wäre schön, wenn an dieser Stelle nicht nur die Namen der Stadtmajore erwähnt würden, sondern wenn es uns gelänge noch Fotos in Uniform und einen kleinen Lebenslauf zu veröffentlichen. Bitte helfen Sie uns dabei.

Könige der 4. Kompanie

Hier finden Sie alle Freischiessen-Könige der 4. Kompanie aus dem Mindener Bürgerbataillon

Könige der 4. Kompanie

Nachforschungen haben ergeben, dass 1731 das erste Mal ein König der “Eisernen Vierten” in die Reihe der Könige des Freischießens genannt worden ist. Seitdem haben sich 24 Mitglieder bzw. Bürger in diese Liste eingetragen.

1731 Andreas Richter
1748 Carl Jünge
1749 Conrad Böndel
1750 B. Andreas
1752 Johann H. Krato
1753 Fr. Heidemann
1838 Bürger Thielemann
1867 Bürger Hermann Dröse jun.
1876 Bürger Franz Eichler
1884 Feldwebel Ferdinand Böhne
1910 Feldwebel Peter Bläser
1912 Unteroffizier Max Fentz
1930 Vizefeldwebel Georg Witte
1937 Unteroffizier Walter Thielking
1939 Hauptmann Emil Gremmels
1958 Vizefeldwebel Walter Thielking
1968 Vizefeldwebel Hans Apel
1974 Hauptmann Walter Wieck
1976 Gefreiter Reinhard Wachtel
1986 Obergefreiter Helmut Reimler
Unteroffizier Andreas Kahre
1998 Unteroffizier Hano Engels
2000 Leutnant Andreas Schmitz
2006 Ehrenvizefeldwebel Friedrich (Fitti) Wischmeier
2008 Ehrenvizefeldwebel Siegfried Heuke

Die ``Eiserne Vierte``

Hier finden Sie heraus, wie wir die 4. Kompanie zu unserem Namen „Eiserne Vierte“ kamen.

Wie die Kompanie zu ihrem Namen kam

Der Ausmarsch als Wachkompanie im Jahre 1908 verlieh der 4.Kompanie ihren Ruf “Eiserne Vierte”. Petrus wollte wohl die 4. an diesem Tage besonders testen. Eisige Stürme und strömender Regen sandte er zur Erde, so dass die letzten Zuschauer in die Häuser flüchteten.

Kaum ein Mindener Bürger glaubte, dass die 4.Kompanie unter solch misslichen Wetterverhältnissen ausmarschieren würde. Doch der Wachoffizier Leutnant Gremmels verkündete: “Und ist das Wetter noch so schlecht, die 4., die marschiert erst recht. Eisern hat sie ihren Weg genommen, wie der Kompaniebefehl ihn aufzeigte.

Das brachte ihr nicht nur die ungeteilte Anerkennung, sondern auch die Auszeichnung:

” Die Eiserne Vierte “

Fahne und Emblem

Die Fahne der „Einsernen Vierte“, das Emblem der 4. Kompanie und einen kleine Geschichte finden Sie hier.

Fahne und Emblem

Die Fahne der 4. Bürgerkompanie

Die Fahne ab 2005

Einweihung der Fahne am 29.April 2005 mit Gottesdienst unter Beteiligung zahlreicher Gäste der Patenkompanie der Bundeswehr, dem Tambourkorps, Fahnen- und Standartengruppen des Mindener Bürgerbataillon sowie der Bevölkerung in der St. Martini Kirche, Ratskirche zu Minden.

Fahnengröße: 1.10mx1.20m

Fahne: Material-Fahnenrips in doppelter Stofflage mit Zwischenfutter.
Vorderseite der Fahne: hell, mit Stadtwappen der Stadt Minden, umgeben mit einem Eichenlaubkranz und blauen Kornblumen

Rückseite der Fahne: blau mit Silhouette der Stadt Minden bzw. des Kompaniebereichs.

Aufschrift: 4. KOMPANIE; MINDENER BÜRGERBATAILLON
(KOE THOR-Name des Stadttores im Kompaniebereich)
Diese Gestaltung führt auf die Vorgängerfahne 1966-2005 zurück und ist unverändert übernommen worden.
Fahnenspitze: Messing mit Heiligem St. Martin. Diese Spitze ist ebenfalls von der vorherigen Fahne übernommen worden. Gleiches ist bereits bei einer Kompaniefahne , welche von 1900 bis 1966 in Dienst war und eine Fahnenspitze von 1814 hatte, geschehen.

Die Damen der Kompanie spendeten ein Fahnenband mit dem Kompaniespruch:
Acht was echt ist
ächt was schlecht ist
verfecht was Recht ist!

Dieses Fahnenband steht in Symbiose mit der Fahne und komplettiert diese (gleiches Material).

Das zweite Fahnenband spendete Feldwebel Helmut Brune bei seiner Verabschiedung im August 2006.

Besonderheit der Fahne: Die Fahne verfügt über einen transparenten Regenschutz. Einzigartig im MBB.

Fahnenträger: Roland Rokitta
Fahnenbegleiter: Thorsten Köhler und Vaith Wischmeier

Die Kompanie wünscht der Fahne: Das sie Generationen überdauern und Zeiten der Not niemals erleben möge.

Unsere Fahne von 1966 bis 2005

Das Kompanie-Emblem

Kompanie Revier

Der Kompaniebereich & Das Domizil “St Pauli” der 4. Kompanie. Die Vierte ist am Wall zu Hause, mitten in der Mindener…

Der Kompaniebereich & Das Domizil “St Pauli”

Kompaniebereich

Die Vierte ist am Wall zu Hause, mitten in der Mindener Altstadt, zwischen Windloch und Bartlingshof, Ritterstraße und Königswall, um nur einige dieser für Minden typischen Altstadtstraßen mit jahrhundertealter Vergangenheit zu nennen.

Bis an die Stadtgrenze im Westen zwischen Königstraße und Hahler Straße erstreckt sich der Kompaniebereich der “Eiserner Vierten”. Und natürlich gehört die Wohnnachbarschaft rund um den Mittelweg genauso zur Kompanie, wie seit eh und je die Altstadt mit ihren Kneipen und der Martinikirche, die einstige Ratskirche der Festung Minden sowie dem Mindener Museum. Das historische “Kuhtor” , früher im Bereich des Königswall und der Königsstraße zu finden, öffnete seinerzeit die Grenzen weit zum Westen.

Viele derzeitige Mitglieder wohnen noch heute in diesem Bereich. Auch der Antreteplatz und der Sammelplatz der Kompanie ist hier lokalisiert.

Domizil im Dominikanerkloster

Voller Stolz blicken die Kameraden der 4. Kompanie auf ihr Domizil. Seit 2006 ist die „Eiserne Vierte“ nun schon im Dominikanerkloster „St.Pauli“ in der Alten Kirchstraße beheimatet, hegt und pflegt somit ein echtes Schmuckstück der Mindener Geschichte.

Der genutzte Gebäudeteil stellt das ehemalige Refraktorium (Speisesaal) eines wesentlich größeren Klosterkomplexes da. Im Jahre 1236 a.d. ist urkundlich die Ankunft der Dominikaner in Minden erwähnt. Der Gebäudekomplex wurde bei einem Brand beschädigt und wurde daraufhin an Mönche des Dominikanerordens verschenkt. Diese haben den ehemaligen „Hof von Beldersen“ (zwischen Münze und Königswall) teilweise umgebaut und wieder in Stand gesetzt.

Im Jahre 1260 erfolgte die Weihe der Klosterkirche und der Nebengebäude durch den Bischof Wedekind von Hoya, ihm assistierte sein Bruder Gerhard, Bischof von Verden und Heinrich, der 1. Bischof von Ösel, der vorher eine zeitlang Weihbischof von Köln und Trier war.

Im Laufe der Jahrhunderte lebten und/oder besuchten viele berühmte Menschen das Dominikanerkloster. Unter anderem der „Weltchronist“ Heinrich von Herford (1350 a.d.) welcher in Minden auch seine letzte Ruhestätte fand.

Ebenfalls durfte Kaiser Karl IV. (1377 a.d.) zu den Besuchern gezählt werden. Dieser war auf seiner Reise von Tangermünde nach Aachen für drei Tage in Minden eingekehrt, um das Grab Heinrichs von Herford zu besuchen. Im Rahmen dieses Besuches erfolgte eine Umbettung von Heinrich von Herford an den Altar der Klosterkirche. Mit anwesend waren der Reichsmarschall Herzog Albrecht von Sachsen-Lauenburg, Herzog Wenzel von Luxemburg-Brabant sowie die Bischöfe von Worms, Hildesheim, Paderborn und Minden.

Aus dem St. Pauli Kloster sind außerdem Männer in die Welt gesandt worden welche später Berühmtheit erlangen sollten. Hierzu zählt zum Beispiel Hermann von Minden, Rechtsgelehrter und Berater des Papstes Urban IV, welcher an den Hof des Papstes nach Viterbo in die Toskana berufen wurde.

Erscheiunungbild des Klosters – Hierzu gibt es leider nur wenige und dann recht vage Informationen. Der Domherr Heinrich von Tribbe beschreibt um 1450 die Gebäude des Klosters folgendermaßen:

„Das Predigtkloster ist sehr umfangreich und kostbar an Gebäuden und alle Gebäude sind aus Quadersteinen.“

Nach fast 300 Jahren endete die Nutzung des Gebäudes durch die Dominikaner und das Mindener Ratsgymnasium wurde im Jahr 1530 a.d. an dieser Stelle gegründet. Dies sind nur einige wenige Punkte aus der bewegten Geschichte des „St.Pauli-Kloster“.

Die „Eiserne Vierte“ ist stolz, diese historischen Räume nutzen zu dürfen. „Ein besonderer Dank gilt Familie Benker welche diese Räumlichkeiten zur Verfügung stellen“, so Kompaniechef (2005-2017) Hauptmann Gerhard Klingler

Die Geschichte des ehemaligen Dominikanerklosters „St. Pauli“ reiht sich nahtlos in die Mindener Stadtgeschichte ein und zeigt, dass es in der „oberen Altstadt“ noch viel Interessantes zu entdecken gibt.

Beim Mindener Altstadtfest, dem Tag des offenen Denkmals oder auch nach Absprache besteht außerdem die Möglichkeit die Räumlichkeiten sowie Freischiessen Relikte der „Eisernen Vierten“ zu besichtigen.

Haben Sie zusätzliche Informationen zu dem ehemaligen Dominikanerkloster „St. Pauli“? Dann treten Sie doch bitte mit uns in Kontakt: 4.kompanie@mindener-buergerbataillon.de

Der Dienstgrad “a la Suites”

Sehr stolz sind die einzelnen Kompanien des Mindener Bürgerbataillons auf kompanieeigene Besonderheiten.

Die Vierte und ihre “a la Suites”

Sehr stolz sind die einzelnen Kompanien des Mindener Bürgerbataillons auf kompanieeigene Besonderheiten. Die eine zeichnet verdiente Mitglieder und Bürger mit ihrem Orden aus, andere wiederum tragen vielsagende Bezeichnung in ihrem Namen. Nicht nur das trifft auf “die Eiserne Vierte” zu. Sie genießt als einzige Einheit des Bürgerbataillons das Privileg, “a la Suites” zu ernennen. Dieser aus dem Französischen übernommene Begriff bedeutet auf Deutsch: “zur Seite “.

Diese “a la Suites” werden nur begrenzt und gezielt ernannt. Damit kam eine besondere Auszeichnung ehrenhafter Mindener Bürger, denen es aus bestimmten Gründen nicht möglich war, “aktiv” zu sein und in das Stadtoffiziercorps einzutreten, zum Ausdruck.

Voraussetzung für die Ernennung war die zum Ausdruck gebrachte, enge Verbundenheit mit der “Eisernen Vierten”, die sich auch mit Rat und Tat zu erweisen hatte. Wie aus den Protokollen hervorgeht, hat die 4. Kompanie bei der Wahl ihrer “a la Suites” stets eine gute Hand gehabt. Sie brachten nicht nur wertvolle Unterstützung, sondern würzten das Kompanieleben mit Frohsinn und Humor und stellten sich immer gerne zur Verfügung, wenn die Kompanie ihre Hilfe benötigte. Gleiches taten sie auch für das Bataillon. Aus diesem Grund ist die “Eiserne Vierte” auch besonders Stolz auf ihre “a la Suites”.

Derzeit befindet sich in den Reihen der 4.Kompanie ein Hauptmann und ein Oberleutnant:

Hptm a la suite Rolf Kruse
OLt a la suite Dirk Heuke

Offiziere a la Suite können im Jahre nach dem Freischießen auf Antrag Mitglieder der Kompanie und Offiziere a la suite werden, sie gehören ausschließlich zum Gefolge des Kompaniechefs und können als dessen Berater hinzugezogen werden.

Die Offiziere a la suite tragen als Dienstanzug einen schwarzen Anzug, einen schwarzen Zylinder mit Eichenlaub links, schwarze Schuhe und schwarze Strümpfe, einen schwarzen Querbinder, außerdem am linken Jackenrevers die blaue Kornblume und auf der Brusttasche das “kleine Hörnchen”. (ein “Stern”: Oberleutnant; zwei “Sterne”: Hauptmann).

Kompaniespruch

Wie jede Kompanie des Bürgerbataillon hat auch die Vierte Kompanie einen Kompaniespruch und einen Trinkspruch.

Kompaniespruch

Wie jede Kompanie des Bürgerbataillon hat auch die Vierte Kompanie einen Kompaniespruch und einen Trinkspruch. Mit dem Kompaniespruch werden neu aufgenommen Kameraden verpflichtet. Der Kompaniespruch lautet:

Acht, was echt ist,
Ächt, was schlecht ist,
verfecht was recht ist.

Immer, wenn sich jemand bewogen fühlt, Kompaniemitglieder als auch Gäste, für die anwesenden Kompaniemitglieder eine Runde Bier oder ähnliches zu bestellen bedankt sich die Kompanie mit dem kompanieeigenen Trinkspruch. Der jeweils dienstälteste oder ranghöchste Kamerad wird dann als Vorsprecher fungieren und ausrufen:

“Prost Eiserne” die anwesenden Kompaniemitglieder antworten dann mit: “Vierte”

Dieser Vorgang wiederholt sich dann noch zweimal. Anschließend wird der Vorsprecher ausrufen:

“Kipp” die anwesenden Kompaniemitglieder antworten dann mit: “Um”

Auch dieser Vorgang wiederholt sich dann noch zweimal. Erst dann darf getrunken werden.

Kleiner Tipp am Rande, wenn Ihnen zu Ehren der Trinkspruch erklingen soll, besuchen Sie uns doch einmal oder auch zweimal beim Freischießen. Geben einen oder auch mehrere aus. Jedes Mal wird dann der Trinkspruch Ihnen zu Ehren erklingen.

Patenkompanie

Die ersten Kontakte zur Bundeswehr seitens der 4. Kompanie wurden am 07.12.1959 im Ratskeller geknüpft.

Die Vierte und ihre Patenkompanie

Die ersten Kontakte zur Bundeswehr seitens der Vierten Kompanie wurden am 07.Dezember 1959 im Ratskeller geknüpft. Im Protokollbuch der Kompanie ist nachzulesen:

“Am 07. Dezember 1959 trafen sich die Hauptleute des Pionierbataillon Minden mit den Kompaniechefs des Bürgerbataillon im Ratskeller zur persönlichen Fühlungsaufnahme. Hierzu sprach unser Hauptmann (Hptm Pommerenke) in anerkennenden Worten. Mit diesem Treffen sollte eine alte Tradition wieder wachgerufen werden, um die Verbundenheit zwischen Wehrmacht und Bürgerbataillon wieder zu zeigen.”

Aber es dauerte bis zum 29.10.1960 bis er zum ersten Vergleichswettkampf zwischen der Bundeswehr (Unteroffiziere der 4./sPiBtl 110) und dem Bürgerbataillon (Vierte Kompanie) kam. Anlässlich dieses Schießens wurde vom damaligen Kompaniechefvertreter der 4./sPiBtl 110, Herr Leutnant Schriewer, ein Wandteller überreicht. Es muss wohl eine gelungene Veranstaltung gewesen sein. Denn so vermerkt es das Protokollbuch “man trennte sich erst zu später Stunde.”

Am 15. Oktober 1964 wurde dann die 4./schweres Pionierbataillon 110 umbenannt in die 2./schweres Pionierbataillon 120 und gehörte damit zum schweren Pionierbataillon 120 in Barme – Dörverden. Diese Kompanie verblieb aber bis ins Jahr 1972 in Minden ehe sie nach Barme – Dörverden verlegte. Der damalige Kompaniechef der Patenkompanie Hauptmann Loudin überreichte zum Abschied ein Erinnerungsfahnenband.

Im Jahre 1972 wurde dann in Minden das Amphibische Pionierbataillon 130 neu aufgestellt. Die Vierte Kompanie hatte dabei das Glück, dass ein Kamerad aus ihrer Mitte in der 1.Kompanie dieses Bataillons Kompaniefeldwebel wurde, es war der leider viel zu früh verstorbene Vizefeldwebel Rudi Witte. Aufgrund dieser Konstellation konnte eine Verbindung zwischen diesen beiden Kompanie hergestellt werden. So ist es auch nicht verwunderlich, das sich am 10. November 1973 die Stabs- und Versorgungskompanie des Amphibischen Pionierbataillons 130 ( 1./130 ) und die vierte Kompanie des Mindener Bürgerbataillons am “Blauen See” in Lerbeck zum Austausch von Patenschaftsurkunden trafen.

Diese Patenschaft besteht auch heute noch, nur lautet die Bezeichnung nicht mehr Ampibisches Pionierbataillon 130 sondern durch Umgliederung der Bundeswehr mittlerweile schweres Pionierbataillon 130.

Von beiden Kompanien organisierte Veranstaltungen wie Vergleichsschießen, Preisskat, Beteiligungen an Kompanieversammlungen, Tanzveranstaltungen, das Grünholen, den Ausmärschen beim Freischießen sowie Einladung zu Übungen in Guntersblum und Ingolstadt schlossen das kameradschaftliche Band immer fester und führten zu einer Freundschaft, die sich über Jahre hinaus bewährte.

Seit 1999 wird in Gedenken an den ehemaligen Kompaniechef der Vierten Kompanie der “Hauptmann Thomas Gössling Pokal” ausgeschossen. In der Ausrichtung dieses Schießens wechseln sich beide Kompanie ab. Derzeitiger Inhaber des Wanderpokals ist unsere Patenkompanie die 1./130.

Mehrere Dienstgrade der Patenkompanie wurden aktive Mitglieder in der “Eisernen Vierten” und halten ihr auch noch heute die Treue.

Es war und ist stets die Verpflichtung der Kompaniechefs beider Kompanie sowie der Kompaniefeldwebel und Unteroffiziere, aktiv und mit Eifer darauf hinzuwirken, dass trotz Fluktuation das kameradschaftliche Band nicht gelockert wird.

Die 1973 eingegangen Patenschaft hat die Beziehungen zwischen den beiden Kompanien verstärkt und vertieft und fanden einen ihrer Höhepunkte in der Verleihung eines Fahnenbandes durch den BtlKdr Herrn Oberstleutnant Felka.

Kontakt

Sie wollen weitere Informationen über die 4. Kompanie? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt auf.

Kontaktdaten der 4. Kompanie

Kompaniechef

Leutnant Lars Thiele
Königswall 7
32423 Minden
E-Mail: 4.kompanie@mindener-buergerbataillon.de

Spieß

Feldwebel Hans-Günter Becker
Birkhuhnweg 15
32427 Minden
Tel: 0571 / 23068
E-Mail: 4.kompanie@mindener-buergerbataillon.de

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Die Jahreshauptversammlung der 4. Kompanie Anfang Februar stand bereits im Zeichen des kommenden Freischießens. Kompanie-Spieß Hans Günter Becker schwor alle Kameraden auf die kommenden Herausforderungen ein. Zudem gab es Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen. Zum Chargierten des Jahres 2018 wurde Ehrenvizefeldwebel Peter Witzke gewählt. Jürgen Wunderlich und Marvin Pape wurden zum Unteroffizier ernannt, Mathias John wurde…

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Zu einer literarischen Veranstaltung unter dem Motto „Ein Mörder kommt selten allein“ lädt am Mittwoch, den 10. April 2019, 19.00 Uhr der Förderverein der 4. Bürgerkompanie („Die Eiserne“) in sein Domizil nach Minden ein (Alte Kirchstraße 11-14). Damit gewähren die Freischießen-Kameraden der Öffentlichkeit Einblick in ihren Treffpunkt, das ehemalige Klostergewölbe der Dominikaner im St. Pauli…

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Die 4. Kompanie hatte ihre Kameraden, Mitmarschierer, Freunde aus der Patenkompanie der Bundeswehr sowie der 1. Kompanie Hausberge zum alljährlichen Skat- und Knobelabend ins Sankt Pauli-Kloster eingeladen. Nach einer kurzen Kompanie-Versammlung wurden die Mitspieler auf die Tische verteilt und die Karten beziehungsweise Knobelbecher freigegeben. In drei Runden Knobeln sowie zwei Runden Skat wurden die Sieger…

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Im freischiessenfreien Jahr 2018 haben die Kameraden der 4. Kompanie in Kooperation mit der Eigentümerfamilie Benker die Modernisierung ihres Domizils Sankt Pauli Kloster in die Hand genommen. Jahrzehntelang wurden die Räumlichkeiten über Nachtspeicheröfen beheizt, welche über die vielen Jahre der Nutzung jedoch ihre Wirksamkeit größtenteils eingebüßt hatten. Nach der Überprüfung verschiedener, moderner Heizmethoden wurde eine…

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