Rustikales Essen mit Bosseln

Rustikales Essen mit Bosseln

Rustikales Essen mit Bosseln 380 253 Mindener Bürgerbataillon e.V.

Den Austragungsort des traditionellen rustikalen Essens mit Bosseln hatte Schirrmeister Vfw Jürgen Gronert nach Gräsebilde verlegt.

41 Teilnehmer hatten sich an den Abfahrtsstationen des Busses eingefunden, darunter auch eine große Anzahl von Mitmarschierern und Kameraden der Patenkompanie 3./130 und natürlich die Ehefrauen und Partnerinnen aller Teilnehmer. Zu den Stammgästen gehörte auch eine Abordnung der Gemeinschaft der Fischerstädter.

Gräsebilde, der kleine Ort hinter Ovenstädt in Richtung Stolzenau, bietet in den Weserauen eine hervorragend geeignete Bosselstrecke und mit dem Landgasthaus Schröder, eine Lokalität, die durch das kulinarische Angebot und das Ambiente für einen gemütlichen Abend und den Genuß des rustikalen Essens, keine Wünsche offen ließ.

Zunächst wurden von allen Teilnehmern aber Leistungen auf der Bosselstrecke gefordert. Drei Gruppen mit entsprechenden Bollerwagen, gefüllt mit leistungssteigernden, aber nicht verbotenen Dopingmittel, wurden gebildet und versuchten mit gekonnten Würfen eine möglichst große Weite auf dem Asphalt zu erzielten. Manche Würfe erzeugten ein staunendes Beifallsgemurmel, andere aber gingen schon nach wenigen Metern in den Graben. Haareraufen des Werfers oder der Werferin war die Folge. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Sonnenschein begleitete die Grimpen auf dem gesamten Rundkurs.

Mannschaftsbesprechungen unterbrachen oftmals das Ringen um die Spitze und sorgten dafür, dass die Dopingmittel weniger wurden. Nach zwei Stunden wurde das Ziel erreicht. Welche Mannschaft aber den Siegeslorbeer errungen hatte, ließ sich nur schwer ermitteln, da die Grimpen in ihrer stets korrekten Art in jeder Gruppe ein Protokoll geführt hatten. Es war aber in der anfänglichen Unruhe nicht verstanden worden, wie das Protokoll geführt werden sollte. Jede Gruppe beanspruchte die Siegespalme für sich. Die eine, weil sie am wenigsten Würfe benötigt hatte, die andere, weil sie zuerst am Ziel war, und die dritte Gruppe hatte auch stichhaltige Gründe. Eine weise Entscheidung fällte der Wirt bei der Siegerehrung. Er erklärte alle Teilnehmer zu Siegern und spendete als Preis eine Runde blauen Korn.

Das anschließende rustikale Essen enthielt neben vorzüglichen Bratkartoffeln mit schmackhaftem Sauerkraut und vielen Fleischsorten auch Stippgrütze mit Brot und Kürbiskompott. Daneben wurden aber auch verschiedene Brot- und Wurstsorten und eine reichhaltige Käseplatte angeboten.

Kompaniechef Oberleutnant Horst-Günter Dorau bedankte sich abschließend bei den Organisatoren der Fahrt für die hervorragende Vorbereitung. Mit den Kameraden der Patenkompanie 3./130 und den Mitmarschierern und Freunden der Grimpen wurden noch anschließend einige Stunden im gemütlichen Beisammensein verbracht.

EVfw Klaus Holthaus