Pioniere hatten die sicherste Hand

Pioniere hatten die sicherste Hand

Pioniere hatten die sicherste Hand 380 253 Mindener Bürgerbataillon e.V.

2. Kompanie des Bürgerbataillons trotz erstklassiger Ergebnisse nur zweiter Sieger

Sie legten sich mächtig ins Zeug und verzeichneten gegenüber den Vorjahren auch eine deutliche Leistungssteigerung, dennoch war die 2. Kompanie des Mindener Bürgerbataillons bei dem von der 2. Kompanie des schweren Pionierbataillons 130 inzwischen bereits zum 49. Mal ausgetragenen schießsportlichen Vergleich mit Bundeswehrwaffen am Ende wieder nur zweiter Sieger. Das lag in erster Linie aber an den herausragenden Ergebnissen, die die Pioniere erzielten. Und so war es am Ende auch nicht verwunderlich, dass der Chef der „Twooten“, Hauptmann Volker Krusche, auf der Anlage in Cammer den Mannschafts-Wanderpokal einmal mehr an die Patenkompanie, in Person von Spieß Wulf Buhrmester, weiterreichen musste. Er tat dies allerdings gern, denn an der sportlichen Vorstellung des siegreichen Teams gab es diesmal wirklich nichts auszusetzen. In der Addition von Gewehr- (G36) und Pistolen-Schießen (P8) kamen die Soldaten auf einen Schnitt von 108 von 120 möglichen Ringen, während die Kameraden aus dem Bürgerbataillon bei einem für sie erstklassigen Schnitt von 105 Ringen landeten.

Klar, dass bei solch hervorragenden Ergebnissen die besten Einzelschützen auch aus den Reihen der Pioniere kamen. Mit dem Gewehr hatten gleich fünf Schützen 69 von 70 Ringen erzielen können, so dass es zu einem Stechen kam. Hier blieb dem einzigen Schützen der „Twooten“, Torsten Patzak, der Sprung auf einen der ersten drei Plätze versagt, so dass alle drei Trophäen in den Besitz der 2./130 gingen. Alle drei Pokalgewinner erzielten die Optimal-Ringzahl von 70, so dass die Anzahl der Volltreffer aus 100 Metern die Entscheidung bringen mussten. Hier wurden auch die drei, dem Entscheidungsschießen vorangegangenen Probeschüsse mit in die Wertung einbezogen. Das genaueste Auge und die sicherste Hand hatte dabei Johann Epp mit sage und schreibe acht Volltreffern, vor Sven Fischer (3) und Christian Wolff (2). Mit der Pistole kam Sven Fischer auf ausgezeichnete 48 von 50 Ringen und verwies Gewehrsieger Epp (47) und Dirk Kutschan (46) aus dem Bürgerbataillon auf die folgenden Plätze. Klar, dass angesichts dieser Ergebnisse der stärksten Soldaten auch die Gesamt-Einzelwertung an sie ging. Hier gewann Sven Fischer mit 117 von 120 Ringen vor Johann Epp (116) und Kai Fischer (112). Die Ehre der 2. Kompanie des MBB retteten beim traditionellen Schießvergleich diesmal die Damen, denn mit Siegerin Karola Patzak, der Drittplatzierten Dunja Jahn und Mareike Horstmann als Vierter dominierten hier die Partnerinnen der Kameraden aus dem Bürgerbataillon. Zweiter wurde Kirstin Hebestreit. Alle vier Damen kamen auf 80 Ringe, so dass ein Stechen über Sieg und Platzierungen entscheiden musste.

Einmal mehr war das Schießen in Cammer eine sehr gelungene Veranstaltung, die Jahr für Jahr ein fester Bestandteil im Reigen der gemeinsamen Termine ist, die die gemeinsamen Aktivitäten einer seit fast einem halben Jahrhundert bestehenden Patenschaft ausmachen.