Nachsicht für die Kampftruppe

Nachsicht für die Kampftruppe

Nachsicht für die Kampftruppe 380 253 Mindener Bürgerbataillon e.V.

Stadtmajor Klaus Piepenbrink inspizierte die 2. Kompanie beim Gewehrreinigen in Leteln

Das Freischießen kann beginnen. Mit dem Gewehrreinigen ist die 2. Kompanie in die heiße Endphase der Vorbereitungen auf das Fest „Zwischen Rathaus und Dom“ gestartet. Im Garten des Ehrenvizefeldwebels Hans-Dieter Spanky in Leteln konnte Kompaniechef Hauptmann Volker Krusche neben einer großen Zahl an Kameraden auch viele Gäste und Freunde begrüßen, darunter Abordnungen der Patenkompanie der Pioniere (2./sPiBtl 130), des 15. Preußischen Infanterieregiments von 1836, der 1. Kompanie Leteln und der Bürgerkompanie Minden-West. Zudem ist es bei der Rathauskompanie gute Tradition, dass die Damen, die auch beim Freischießen an der Kuchentheke und dem Mummstand im Rathaus-Innenhof mit eingebunden sind, dem Gewehrreinigen beiwohnen.

Hptm Krusche konnte Stadtmajor Klaus Piepenbrink gesäuberte Flinten präsentieren – mit Ausnahme einiger Püster, die in der Eile nicht mehr gereinigt werden konnten, da eine kleine Kampftruppe soeben erst vom Einsatz hinter feindlichen Linien, bei dem sie alles gegeben hatte, ins Quartier zurückgekehrt war. Der Stadtmajor machte sich selbst ein Bild von dieser Truppe und lobte ihr großes Engagement zum Wohle des Bataillons.

Apropos Bild. Kompaniechef Volker Krusche überreichte dem Bataillonschef ein in seine Einzelteile zerlegtes Puzzle, das die Übergabe der 50 Taler-Prämie zeigte, mit dem Wunsch, dass sich die Kampftruppe solange erholen dürfe, wie die Bataillons-Verantwortlichen für das Fertigstellen des Bildes benötigen würden. Dem entsprach der Stadtmajor, der später noch als Aktiver einen Salut in den Reihen des 15. Preußischen Infanterieregiments abfeuerte.

Spaß und gute Laune bestimmten auch anschließend das Geschehen beim Gewehrreinigen der „Twooten“, die somit voller Optimismus und Zuversicht ins Freischießen geht.