Ein besonderer (Knobel-)Appell der Eskadron

Ein besonderer (Knobel-)Appell der Eskadron

Ein besonderer (Knobel-)Appell der Eskadron 380 253 Mindener Bürgerbataillon e.V.

Oberleutnant Kreißig gewann Wettkampf aus Schießen und Knobeln – tolle Preise ausgelobt

Rittmeister und Eskadronchef Heinz-Joachim Pecher sowie Oberwachtmeister Torsten Steding konnten zum Knobelappell auf dem Schießstand in Stemmer zahlreiche Kameraden, eine Abordnung der Patenkompanie der Bundeswehr sowie Stadtmajor Klaus Piepenbrink begrüßen.
 
Die Patenkompanie des 4. schweren Pionierbataillons 130 unter Leitung von Oberleutnant Kreißig war mit neun Kameraden erschienen und unterstrich damit wieder einmal mehr den hohen Stellenwert der Patenschaft. Somit fiel der Pflichtteil beim Appell relativ kurz aus. Kavallerist Matthias Meyer – aus seinem Auslandseinsatz zurück – wurde in den Reihen der Eskadron wieder herzlich aufgenommen. Alle Kameraden waren froh, dass das jüngste Mitglied der Schwadron heil und unversehrt zurückgekehrt ist. Gleich nach der Begrüßung wurde ihm das Amt des Schriftführers der Eskadron durch Rittmeister Pecher übertragen.
 
Für den geselligen Bereich gab es eine Neuerung zu verzeichnen. Statt wie gewohnt einen Knobelappell auszurichten, wurde die Versammlung, zur Überraschung aller Kameraden, um eine weitere „Disziplin“ erweitert. Oberwachtmeister Steding forderte vorab zum Schießen auf. Das Schießergebnis wurde mit in die Gesamtwertung aufgenommen. Alle Kameraden gaben ihr Bestes. Nach Treffsicherheit im  Schießdurchgang zeigten sich einige sehr optimistisch für den weiteren Verlauf des Abends. Das beste Ergebnis erzielte Unteroffizier und Futtermeister Sascha Bode mit 29 Ringen. Es folgten Oberleutnant Kreißig von der Patenkompanie sowie die  Vizeoberwachtmeister Wolfgang Wagner und Wilfried Kiel mit 27 Ringen. Viel versprechend auch die 26 Ringe Rittmeister Wilhelm Nolte, Rittmeister Jürgen Ronicke sowie Vizeoberwachtmeister Helmut Lilienkamp. Das waren nur die Zwischenergebnisse. Es folgten noch zwei Knobelrunden. Doch vorab wurde erst einmal ein kleiner Imbiss gereicht – traditionell gab es zwei Buletten mit Brötchen. Die hervorragende Betreuung erfolgte durch Herren Mohrhoff und Meier vom Schützenverein Stemmer. Sie hatten auch die Anlage mit den Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.Nach den Knobelrunden wurden die Einzelergebnisse ausgewertet.Es siegte Oberleutnant Kreißig von der Patenkompanie mit 1643 Punkten, gefolgt von Ehrenoberwachtmeister Rudolf Schwarz (1286) und Vizeoberwachtmeister Ulrich Bröckling (1270). Der Trostpreis für das Schlusslicht ging an den Oberfeldwebel Kickelbick. Es gab zahlreiche hochwertige Sachpreise, z.B. ein Navigationsgerät, einen Farbdrucker oder ein Telefon. Alle Kameraden wurden für die Teilnahme belohnt, so dass kaum einer mit leeren Händen nach Hause gehen musste. Der Knobelappell mit seiner Neuerung wurde als sehr gelungen angesehen und fand großen Anklang.

Rittmeister Heinz Joachim Pecher bedankte sich entsprechend auch bei allen Verantwortlichen für die hervorragende Organisation und Durchführung.