Appell und Vergleichsschießen werden mit Bootstour eingeleitet

Appell und Vergleichsschießen werden mit Bootstour eingeleitet

Appell und Vergleichsschießen werden mit Bootstour eingeleitet 380 183 Mindener Bürgerbataillon e.V.

Die Bundeswehr-Patenkompanie 4./130 hatte die Bürger-Eskadron zu einem etwas ungewöhnlichen Vergleichsschießen auf den Wasserübungsplatz eingeladen.

Damit das Ungewöhnliche noch nicht für alle Sichtbar wurde, lag der Treffpunkt außerhalb des Wasserübungsplatzes unterhalb der Fußgängerbrücke zum Glacis.

Die Kameraden der Eskadron staunten nicht schlecht, als sie Schwimmwesten anziehen und in vier S-Boote der Patenkompanie einsteigen mussten. Bei bestem Sommerwetter ging es dann die Weser stromaufwärts bis Porta Westfalica. Der Schaufelraddampfer „Minden“ wurde so bei seiner Tour mit Touristen begleitet.

Nach der Rückkehr auf den Wasserübungsplatz, den die Kameraden mit viel Liebe hergerichtet hatten, fand der monatliche Appell der Eskadron statt. Hauptmann Krüsemann. Chef der Patenkompanie, und der Spieß Markus Neeten begrüßten die Kameraden.

Leider zog im laufe des Appells ein Gewitter auf, was eine schnelle Verlegung unter die Schleppdächer nötig machte. Rittmeister Hans-Jürgen Ronicke erhielt seine Urkunde für 50-jährige Zugehörigkeit zum Mindener Bürgerbataillon von Rittmeister und Eskadronchef Dieter Thäsler überreicht.

Weil der Spieß der Patenkompanie ein großer Fan der Mittelalterszene ist, gehörte zu den Waffen auch ein Bogen. Hier wurde auf eine Entfernung von 15 Metern geschossen. Die zweite Waffe war eine Luftpistole, die auf 10 Meter geschossen wurde. Weil diese beiden Waffen nicht zur Standardwaffe beider Einheiten gehört, waren die Voraussetzungen gleich.

Um lange Wartezeiten an den Schießständen zu vermeiden, wurde zeitgleich mit der Verpflegungsausgabe begonnen. Zwei Kameraden der Patenkompanie überzeugten mit Ihren Grillkünsten.

Bevor Hauptmann Krüsemann die Ergebnisse bekanntgab, wurden zwei verdiente Kameraden aus der 4./130 verabschiedet. Mit durchschnittlich 22,5 Ringen pro Schütze gewann die Patenkompanie knapp vor der Eskadron (22,4). Beste Einzelschützen waren Rittmeister und Eskadronchef Dieter Thäsler (16 Ring) mit dem Bogen sowie Hauptfeldwebel Schreckenbach Luftpistole (24 Ring). Thäsler war zudem bester Schütze in der Gesamtwertung beider Waffen.