Tambourkorps / Patenkompanie

Seit dem 05. Februar 2004 besteht eine offizielle Patenschaft zwischen der 5. Kompanie des schweren Pionierbataillons 130 und dem Tambourkorps des Mindener Bürgerbataillons. Der Austausch der Urkunden wurde in der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne vorgenommen. Freundschaftliche Beziehungen zwischen beiden Einheiten bestehen seit der Umstrukturierung der Bundeswehr. Der Abschluss der Patenschaft war nur noch eine Frage der Zeit, nachdem sich die rund 25 Tamboure unter Leitung von Tambourmajor Karl Emil Zander und die 5. Kompanie der Pioniere unter Leitung von Hauptmann Oliver Kopza in den vergangenen Jahren schon zu mehreren gemeinsamen Veranstaltungen trafen, sich enge freundschaftliche Beziehungen entwickelten und von beiden Seiten der Wunsch zur Gründung der Patenschaft geäußert wurde.


Die 5. Kompanie des schweren Pionierbataillons 130 ist Teil des Pionierregiments 100 und in der Herzog-von-Braunschweig-Kaserne Minden stationiert. Das Pionierbataillon verfügt als einziger Verband des deutschen Heeres über die Schwimmschnellbrücke Amphibie M3, das weltweit modernste Brückengerät der Pioniere. Neben der Unterstützung bei Katastrophenhilfe und der Versorung des Bataillons sind die zentralen Aufgaben im Überwinden von Gewässern, der Einrichtung von Fähr- und Brückenstellen sowie dem Einsatz von Tauchern und Pioniermaschinen zu finden.


Die 5./130 ist als Pioniermaschinenkompanie (Eingreifkräfte) mit der Faltfestbrücke und unterschiedlichen Pioniermaschinen sowie Erdbaumaschinen ausgestattet und hat vielfältige Anforderungen zu erfüllen. Regelmäßige Auslandseinsätze in den Kontingenten von ISAF und KFOR zeugen von der hochgradigen Spezialisierung der 5. Kompanie. Heute wird die Kompanie von Hauptmann Tim Kruse und Stabs-Feldwebel und „Spieß“ Frank van der Laarse geführt. Die lebendige Patenschaft zeugt von einer beispiellosen Zusammenarbeit zwischen gemeinnützigen Vereinen, der Bürgerschaft und der Bundeswehr.