Eskadron / Geschichte

Die Mindener Bürger-Eskadron ist neben den sechs Kompanien und den Tambourcorps Bestandteil des Mindener Bürgerbataillons. Entstanden ist das Bürgerbataillon aus der allgemeinen Wehrpflicht der Mindener Bürger, die die Stadt gegen innere und äußere Gefahren schützen mussten. Bereits im Jahre 1260 besiegte der Bischof Wedekind mit dem Mindener Bürgerheer die aufsässigen Hamelner.

Für die Anfänge des Mindener Wehraufgebotes gibt es leider keine sicheren Informationen, jedoch spielten die Innungen und Zünfte beim bürgerlichen Wehrdienst eine große Rolle.

So mussten z.B. junge Bürger, die als Meister in eine Innung aufgenommen werden wollten, mit Spieß, Schild und Armbrust versehen sein.

Jede Innung hatte in der Festung Minden einen zugewiesenen Abschnitt durch Bollwerksdienste zu erhalten und durch Waffendienst zu schützen und zu verteidigen.

Bestand das bürgerliche Aufgebot, das sich auf der Organisation nach Zünften aufbaute aus „Fußvolk“, so verfügte die Stadt auch über eine R e i t e r e i. Wohlhabende Ratsherren und ratsfähige Kaufleutezogen nicht nur mit eigenen Pferden aus, sondern stellten auch berittene Knechte.

Hier sind die Ursprünge der E s k a d r o n entstanden